Schönsee
11.06.2023 - 14:25 Uhr

Bürgermeister schnüren umfassendes Info-Paket für SPD-Delegation

Ein Heizkraftwerk und Senioren-Unterkünfte in der Altstadt. Was Schönsee da plant, will sich eine SPD-Delegation ganz genau anschauen. Ein Kulturerbe rückt dabei auch in den Blick.

Karl Bley, Josef Fleißer, Marianne Schieder, Karin Frankerl, Reinhard Kreuzer, Peter Wein (von links). Bild: Stadt Schönsee/exb
Karl Bley, Josef Fleißer, Marianne Schieder, Karin Frankerl, Reinhard Kreuzer, Peter Wein (von links).

Die Pfingstaktion der SPD führte eine vierköpfige Delegation mit MdB Marianne Schieder nach Schönsee, wo sie von Bürgermeister Reinhard Kreuzer und d Stellvertreter Josef Fleißer (SPD) empfangen wurde. Ziel dieser Aktion ist es, sich in den Kommunen einen Überblick über Projekte und Themen zu verschaffen, die aus der Ferne nicht immer gleich „auf den ersten Blick erkennbar sind“. Schieder wurde begleitet von Kreisrat Karl Bley, dem SPD-Vorsitzenden im Landkreis, Peter Wein, und SPD-Bezirkstagskandidatin Karin Frankerl.

Da die Stadt diese Woche unter dem Motto „Klöppeln aktiv“ steht, konnten die Besucher nicht nur die Ausstellung im Zäch-Haus bewundern, sondern auch der Klöppelkoryphäe Monika Gebhard über die Schulter schauen, die ihnen in groben Zügen das Wesen des immateriellen Kulturerbes zeigte.

Beim Kaffee wurden insbesondere das geplante Seniorenwohnen, so wie das anvisierte Heizkraftwerk behandelt. Beide Projekte stießen bei den Gästen auf große Begeisterung. Wie groß der Bedarf an Seniorenbetreuung sei und wie sehr er in den nächsten Jahren noch ansteigen wird, würde häufig unterschätzt, waren sich die Besucher einig. Zwar sei es eine weit verbreitete Meinung, dass Seniorenheime im Grünen beliebter sind, dies sei aber fernab jeglicher Realität, unterstrich MdB Marianne Schieder. Die SPD-Politiker berichteten von ihren Erfahrungen, dass innerstädtische Seniorenunterkünfte gut bei den Bewohnern ankommen. Auch das betreute Wohnen sei völlig unterschätzt, so die SPD-Delegation. Mit solchen Einrichtungen sei es auch den Pflegenden möglich, soziale Kontakte zu bewahren um im Leben zu bleiben.

Ebenso überzeugt war die SPD-Delegation von den Plänen für ein innovatives Heizkraftwerk. Eine kurze Erläuterung zur Funktionsweise eines solchen Pyrolyseheizkraftwerks und der dazugehörige Ausbau mit den angedachten und möglichen Anschluss- und Versorgungsvarianten stieß auf Begeisterung. Den Gästen drängte sich die Frage auf, welche Vorstellungen man denn bezüglich des Betreibers hätte. Eine städtische GmbH sei die Gesellschaftsform der Wahl, um auch im Sinne der Bevölkerung handlungsfähig zu bleiben, erklärte Bürgermeister Reinhard Kreuzer. Auch diese Lösung erntete viel Zustimmung. Peter Wein, erzählte von den Erfahrungen aus Burglengenfeld und bestätigte die Vorteile.

Aber auch andere Themen, wie Schule und Schulwege oder freie Schulwahl wurden angesprochen. Die im Entstehen begriffene STE und die Notwendigkeit einer übergeordneten Finanzierung für das CeBB wurden bei dem Erfahrungsaustausch ebenfalls behandelt. Bei einer Sache waren sich alle einig: Das Schönseer Land hat einen einen besonderen Charme. Grund genug für die vier Gäste, spätestens zum Seefest noch einmal anzureisen.

 
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