11.02.2020 - 19:10 Uhr
SchönseeOberpfalz

Bürgernahe und projektbezogene Arbeit

Das Interesse an der Kommunalpolitik ist groß: Beim Wahlkampfauftakt des CSU-Bürgermeisterkandidaten Xaver Baier im Gasthaus Haberl in Schönsee platzt der Gastraum wegen der vielen Besucher fast aus allen Nähten.

Mit klaren Zielen warb Bürgermeisterkandidat Xaver Baier um das Votum der Bürger für sich sowie die CSU- Stadtrats- und Kreistagskandidaten.
von Christof FröhlichProfil

Beim Wahlkampfauftakt des CSU-Ortsverbands Schönsee wollten zahlreiche politisch Interessierte sehen und hören, was Bürgermeisterkandidat Xaver Baier und die Stadtratsbewerber ab 1. Mai im Falle ihrer Wahl besser oder anders machen wollen.

Über den Besucherandrang sichtlich erfreut, begrüßte CSU-Ortsvorsitzender Norbert Veitenhansl Bürgermeisterin Birgit Höcherl, den Ehrenvorsitzenden Josef Irlbacher und Altbürgermeister Hans Eibauer sowie alle altgedienten Stadträte“, die nicht mehr kandidieren. Zunächst stellten sich Bürgermeisterkandidat Xaver Baier, die Stadtrats- und Kreistagskandidaten vor. Sie zeigten auf, warum sie sich zur Kandidatur stellen und welch Ziele ihnen besonders am Herzen liegen.

Die beiden Stadträte Michael Pfistermeister und Christian Weinfurtner skizzierten in einem Rückblick die vergangenen sechs Jahre. Trotz einiger „Störfälle“ bei Stadtratssitzungen sei viel geleistet worden. Diese Leistungen ließen sich die CSU-Stadträte von niemandem schlechtreden, denn immerhin seien acht Millionen Euro an Fördermitteln nach Schönsee geholt worden, die eine sinnvolle und der Kommune dienende Verwendung gefunden hätten. Die beiden Stadträte appellierten auch daran, dem amtierenden Landrat Thomas Ebeling wieder die Stimme zu geben, da er in den sechs Jahren gezeigt habe, dass er für den östlichen Landkreis und das Grenzland ein guter Landrat und „Kümmerer“ sei.

Die Kandidaten warfen Fragen auf: „Wie geht es mit der Schule (dem Schulgebäude), der Stadtsanierung oder der Leerstandsbeseitigung weiter?“. Sie hatten sich dafür und für viele weitere Bereiche Lösungsvorschläge erarbeitet, die sie den interessierten Gästen vortrugen und unter den Leitsatz „Zukunftsorientiert- heimatverbunden und bürgernah“ einordneten.

Neben vielen anderen Zielen betraf das Wirtschaft und Infrastruktur, Erhalt der medizinischen Versorgung der Region, den Mobilfunkausbau, Kultur und Tourismus, den besseren Bürgerservice, Anreize für jungen Familien, in der Heimat zu bleiben, mehr Respekt gegenüber den Vereinen und dem Ehrenamt.

Lang war auch die Palette der Ideen und Visionen, deren Verwirklichung sich Bürgermeisterkandidat Xaver Baier vorgenommen hat. Er werde im Falle seiner Wahl eine bürgernahe Stadtverwaltung (zeitnahe Bearbeitung von Anträgen) verwirklichen und projektbezogene Arbeitsgruppen bilden, die sich dann noch intensiver um große Bauprojekte kümmern könnten. Baier möchte eine Bürgermeistersprechstunde auch außerhalb üblicher Geschäftszeiten ansetzen, Gespräche mit den Besitzern der Innenstadtimmobilien führen und mit ihnen zusammen die Zukunft ihrer Immobilie planen. Weiterhin hat sich Xaver Baier die Betreuung der großen, aber auch der kleineren Firmen auf die Fahnen geschrieben. Er möchte auch sein Augenmerk auf den sozialen Bereich richten. Bei wichtigen Bauvorhaben sollten Stadtrat und Bürgerschaft zu intensiven Diskussionen eingeladen werden. Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen und Infoveranstaltungen zu allen wichtigen Projekten würden von ihm angestrebt.

Der Bürgermeisterkandidat möchte nach einer gewissen Einarbeitungszeit den Schwerpunkt auf das Gespräch mit den Leistungsträgern und Führungskräften der Stadt mittels eines „runden Tisches“ legen und die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg suchen. Dabei wolle er Vieles, was jetzt schon in der Stadt positiv sei, nutzen, und was verbessert werden könne, optimieren.

Dazu, so der Bürgermeisterkandidat, benötige er von den Bürgern ein überzeugendes Vertrauensvotum, eine starke CSU-Mannschaft im Stadtrat und einen Landrat Ebeling an der Spitze des Landkreises.

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