23.10.2018 - 13:15 Uhr
SchönseeOberpfalz

Chor zieht alle Register

Mit dem Ensemble „Cantabile“ aus Regensburg gibt ein international bekannter und mit Preisen ausgezeichneter Chor beim Chor- und Orgelkonzert seine Visitenkarte ab. Auch die Klangfülle der Sandner-Orgel wird hörbar.

Mit dem Chor „Cantabile“ aus Regensburg ist es dem Förderverein für Kirchenmusik wieder gelungen, ein international renommiertes Ensemble nach Schönsee zu bringen.
von Udo WeißProfil

32 junge Männer und Frauen des Chors „Cantabile“ aus Regensburg unter Leitung von Professor Matthias Beckert präsentierten beim 32. Konzert des Fördervereins für Kirchenmusik epochen- und stilgerecht A-capella-Musik von der Renaissance bis zur Moderne. Vorsitzendem Hubert Reimer, ist es gelungen, diesen herausragenden Chor in die Stadtpfarrkirche zu bringen. „Ein Aushängeschild der Chorszene“, so kündigte er die Sänger an.

Und das war nicht zuviel versprochen: Mit dem mächtigen „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy aus dem 19. Jahrhundert zog der Chor bereits zu Beginn alle Register seines Könnens. Ein ruhiges Intro bei „Locus iste“ von Anton Bruckner entwickelte sich, um dann stimmgewaltig aufzubrausen und mit ruhigen Passagen zu enden. Mit spielerischer Leichtigkeit schaffte es der Chor, aus einem absoluten Pianissimo augenblicklich zu explodieren und zu einem gewaltigen Fortissimo zu wechseln.

Das Publikum war fasziniert von dem hohen Niveau des Ensembles, das durch zahlreiche Auszeichnungen bei renommierten Wettbewerben dokumentiert ist. Die höchste Auszeichnung des Bayrischen Sängerbundes, die Orlando-di-Lasso-Medaille, wurde Cantabile mit Chorleiter Beckert aufgrund herausragender musikalischer Leistungen verliehen.

Mit fünf Titeln aus Hans Koesslers „Neun Lieder und Gesänge für gemischten Chor“ ging es ins 20. Jahrhundert. Grandiose Beispiele, was man aus Volksliedern herausholen kann, lieferten „Aber heidschi bumbeitschi“ und „Der Mond ist aufgegangen“. Das „Ave Maria“ von Anton Bruckner und das „Pater noster“ von Gallus Jacob Handl durften nicht fehlen.

In der Mitte des gesanglichen Teils brillierte Diplom-Musiklehrer Martin Ebenhöch mit drei Sätzen der Orgelsymphonie op. 13, Nr. 4 von Charles-Marie Widor. Nach einem einleitenden Scherzo folgte das zum Träumen einladende Dolce, um dann mit dem wuchtigen Finale alles aufzuzeigen, was in der Sandner-Orgel steckt. Für den Diplom-Musiklehrer gab es anhaltenden Applaus und bewundernde Blicke von Professor Beckert.

Mit dem Psalm „Richte mich Gott“ endete das herausragende, fast zweistündige Konzert, das mit viel Applaus und stehenden Ovationen gewürdigt wurde. Als Zugabe sang der Chor „Es will Abend werden“ und stimmte kurzes ungarisches Stück an.

Diplommusiklehrer Martin Ebenhöch zeigte bei seinem „Heimspiel“ mit den drei Sätzen aus der Orgelsymphonie von Charles-Marie Widor sein exzellentes Können.

Mit dem Chor „Cantabile“ aus Regensburg ist es dem Förderverein für Kirchenmusik wieder gelungen, ein international renommiertes Ensemble nach Schönsee zu bringen.

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