26.07.2018 - 12:20 Uhr
SchönseeOberpfalz

Von Gummibär bis ungarischem Tanz

Das Lied von einer stacheligen Pflanze hören die Gäste beim Chorkonzert. Im Repertoire steht auch, dass die Welt voller Wunder ist. Und die Besucher kennen jetzt einen Bären, der in der Tüte wohnt.

von Ludwig HöcherlProfil

(mmj) Mit dem Lied "Singen macht Spaß" von Dieter Frommelt setzte der Männerchor des Gesang- und Orchestervereins unter Leitung von Andreas Wirnshofer zur Eröffnung seines 38. Chorkonzerts gleich ein positives Zeichen für einen unterhaltsamen Abend in der Aula der Schule. Stellvertretender Vorsitzender Hans Käs hieß die Gastchöre und die Besucher willkommen. Ein extra Gruß galt Ehrenmitglied Hans Mutzbauer und Ehrenvorstand Hubert Reimer, die noch aktiv im Chor mitwirken.

Zur Vorbereitung auf diesen Abend dankte Käs der Schulleitung, der Stadt und den Mitarbeitern des Bauhofs für ihre Unterstützung sowie den Frauen, die während der Pause und nach dem Konzert den Besuchern Getränke und Imbiss reichen. Bürgermeisterin Birgit Höcherl lobte die Organisatoren des Gesang- und Orchestervereins für ihr Engagement. In Versform betrachtete sie mit einem Schuss Humor das Wirken eines Dirigenten beim Liedvortrag seines Chores.

Der Männerchor des Veranstalters setzte das Programm mit dem Lied "Ein Vöglein sang" von Mathieu Neumann fort und ließ einen "kleinen grünen Kaktus" vor den Augen der Zuhörer entstehen. Der Kinder- und Jugendchor der Pfarrei stand unter Leitung von Waltraud Eichstetter auf der Bühne, instrumental von Eva Hammerer, Ursula Göllner und Alexander Korn begleitet.

Känguru und Gummibär

Von den jungen Sängern hörten die Gäste "Hey, lasst uns singen", "Halt das Känguru fest" und ein "Bayerisches Halleluja". Mit dem Festlied "Fanget an den Tag" eröffnete der Männerchor aus Flossenbürg unter Leitung von Herbert Kraus seinen Auftritt. Der Chor aus dem Landkreis Neustadt/Waldnaab ließ weiter in seinem Repertoire "die Abendglocken rufen" und überbrachte "Irische Segenswünsche".

Die Freude am Gesang war den Kindern der Grundschule bei ihrem Auftritt unter Leitung von Christine Forster anzumerken. "I kenn an Bär'n" war eines ihrer drei Lieder, bei dem sie vom Gummibär in der Tüte sangen und dieses Naschwerk anschließend auch unter den applaudierenden Gästen austeilten. Zur Stammformation bei den jährlichen Chorkonzerten gehört auch der Kirchenchor St. Wenzeslaus. Unter Leitung von Hubert Reimer brachte der gemischte Chor vor der Pause die gefühlvollen Lieder "Ein Lied ist wie ein Traum", "Schau mir in die Augen" und "In einem kühlen Grunde". Nach einem Imbiss für Interpreten und Gäste setzten die Flossenbürger Sänger das Programm mit "Grüß mir die Reben", "Glück ist jeder neue Morgen" und dem heiteren Gesang mit "Lebe, liebe, lache" fort.

Den Titel "Amazing Grace" wählte der Frauenchor des Schönseer Kirchenchores zu seinem Auftritt, bei dem Eva Hammerer als Solistin glänzte und Hubert Reimer die Sängerinnen am Klavier begleitete. "Sommarpsalm", eine Sommerhymne aus Schweden, und das Lied vom wandernden Müller stand als weiteres Liedgut aller Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores im Programm.

Zum Finale des Abends stand der Männerchor des Gastgebers nochmals auf der Bühne und setzte mit dem "Entertainer-Rag", einem "Ungarischen Tanz" und mit der Volksweise "Die Welt ist voller Wunder"" den Schlusspunkt unter das Programm. Mit viel Beifall verabschiedeten die Besucher die Chöre, an deren Leiter und Vorsitzenden der Veranstalter ein Gastgeschenk für die Teilnahme überreichte. Dass sich nach dem offiziellen Teil des Chorkonzerts noch ein gemütliches Beisammensein anschloss, verstand sich in Sängerkreisen auch an diesem Abend von selbst.

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