04.01.2021 - 15:33 Uhr
SchönseeOberpfalz

Jahresabschluss in Schönsee: "Alles in Gottes Hände zurücklegen"

"Für das Gute zu danken und für Versäumtes um Gottes Erbarmen zu bitten", betete Pfarrer Wolfgang Dietz beim Jahresschlussgottesdienst in der Pfarrkirche St. Wenzeslaus.
von Ludwig HöcherlProfil

Pfarrer Wolfgang Dietz bat beim Jahresschlussgottesdienst in der Pfarrkirche, wenige Stunden bevor die Tore zum neuen Jahr aufgingen, innezuhalten und das Vergangene zu bedenken. „Dabei sollten wir alles, wie wir es aus Gottes Hand empfangen haben, auch wieder in seine Hände zurücklegen“, sagte der Geistliche. Das Gewesene sei behutsam zu betrachten, für das Gute sei Gott zu danken „und für das nicht Gelungene und Versäumte bitten wir um sein Erbarmen“.

Im Fürbittgebet richtete der Pfarrer seinen Blick auf die Feier der Sakramente in der Pfarreiengemeinschaft Schönsee-Weiding im abgelaufenen Jahr: Es wurden 23 Kinder getauft, 21 Buben und Mädchen standen erstmals am Tisch des Herrn, zwei Ehepaare gaben sich vor Gott das Ja-Wort und 48 Pfarrangehörige wurden auf ihrem letzten irdischen Weg begleitet.

Weder Prozessionen noch Bittgänge, kein Ausflug der Ministranten und kein Pfarrfest – PGR-Sprecher Herbert Spichtinger erinnerte im Jahresrückblick an die vielen Unwägbarkeiten, auf die sich auch die Pfarrei seit Beginn der Corona-Pandemie ein- beziehungsweise umstellen musste. Die Feier der Gottesdienste – teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit, respektive nach der Lockerung der Regularien eingeschränkt in kleinem Rahmen und mit Anmeldung – machten es notwendig, neue Ideen zu finden, und ungewohnte Wege zu gehen. Nur im engsten Familienkreis empfingen im abgelaufenen Jahr 14 Kinder in der Pfarrkirche St. Wenzeslaus das Sakrament der Taufe. Von den 30 Beerdigungen in Schönsee fielen fünf in die Zeit des harten Lockdowns, was für die Angehörigen, wie auch für den Priester, eine noch nie dagewesene Situation darstellte.

Spichtinger dankte Pfarrer Wolfgang Dietz und allen, die sich ehrenamtlich in irgendeiner Weise in diesem außergewöhnlichen Jahr für die Pfarrei engagiert hatten.

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