Schönsee
08.05.2019 - 15:15 Uhr

Vom Kindergarten bis zum Klöppeltrafo

Lange Liste von Investitionen für Finanzplanung bis ins Jahr 2022 - Haushalt bei drei Gegenstimmen gebilligt

In etwa zwei Wochen soll die Neugestaltung der Freiflächen auf dem Areal des abgerissenen Schulhauses starten. Bild: kö
In etwa zwei Wochen soll die Neugestaltung der Freiflächen auf dem Areal des abgerissenen Schulhauses starten.

Bei einer Investitionssumme von 6,35 Millionen Euro ist die Maßnahmenliste heuer lang. Für die Erneuerung der zehn Jahre alten EDV-Anlage im Rathaus sind 45 000 Euro eingeplant. Bei den Feuerwehren steht die Einrichtung einer SMS-Alarmierung an und die Schönseer Wehr bekommt neue Schutzanzüge. Für die Digitalisierung der Grundschule sind für heuer und nächstes Jahr 39 000 Euro im Investitionsplan.

Auf rund 195 000 Euro ist der Klöppeltrafo veranschlagt. Die Förderung wird sich etwa bei 110 000 Euro einpendeln. Bauherr des Kindergartens ist zwar die Kirchenstiftung, aber an der Stadt werden für das 2,5-Millionen-Euro-Projekt voraussichtlich eine Million Euro hängen bleiben. Das reparaturanfällige Loipenspurgerät wird ersetzt. Bei Kosten von 200 000 Euro gibt es 100 000 Euro Fördermittel. Die Turnhallensanierung ist auf drei Jahre verteilt mit geschätzten Kosten von 1,5 Millionen Euro bei Zuschüssen von 1,33 Millionen Euro.

Für die Ausstattung des Bauhofs stehen 105 000 Euro im Finanzplan. Eventuell soll ein neuer Schlepper bereits heuer zum Wintereinsatz angeschafft werden. Neben der Gemeindestraße Weberhäuser-Friedrichshäng (Baumaßnahme läuft bereits) stehen noch eine Reihe weiterer Ortsstraßen auf dem Plan: Von der Freyung über die Böhmerwaldstraße bis hin zur Adalbert-Stifter-Straße und zur Verlängerung des Gehweges an der Eslarner Straße zur Norma. Der Stadtrat war sich einig, jedes Jahr eine Straßenbaumaßnahme in Angriff zu nehmen. Die Prioritätenliste wird noch festgelegt. Mit den Straßenarbeiten einher gehen meistens auch die Sanierungen bzw. Erneuerungen der Kanäle und der Wasserleitungen an.

Auf der Agenda stehen zudem das Dorfgemeinschaftshaus Schwand und der restliche Breitbandausbau. Zwei dicke "Brocken" sind noch das Anwesen Weidinger Straße 4 (Zäch-Haus) mit Kosten von 1,1 Millionen Euro bei Zuschüssen von etwas über 800 000 Euro und die Sanierung und der Umbau der ehemaligen Hauptschule in ein Kultur-, Kongress- und Informationszentrum. Dies ist auf die Haushaltsjahre 2019 bis 2022 verteilt. Hier gehen die Kostenschätzungen von etwa fünf Millionen Euro aus, wobei fast vier Millionen Euro aus Fördertöpfen gegenüberstehen. Der Haushalt und der Finanzplan wurden bei drei Gegenstimmen gebilligt (ein weiterer Bericht folgt).

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