Schönsee
27.06.2022 - 16:46 Uhr
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Klöppelspitze digital: Umlage im Haushalt berücksichtigen

Kämmerin Lisa Biegerl war gefordert, als es bei der Sitzung der Gemeinschaftsversammlung Schönsee in der Aula der Schule um die Jahresrechnung 2021 ging.

Der Betrag von minus 13 200 Euro, der als Vorumlage von den Mitgliedsgemeinden für die Digitalisierung der Klöppelspitze erhoben wurde, muss in der Haushaltssatzung aufgeführt werden. Nach der Abrechnung wird die Umlage wieder rücküberwiesen. Bild: wel
Der Betrag von minus 13 200 Euro, der als Vorumlage von den Mitgliedsgemeinden für die Digitalisierung der Klöppelspitze erhoben wurde, muss in der Haushaltssatzung aufgeführt werden. Nach der Abrechnung wird die Umlage wieder rücküberwiesen.

In der VG-Versammlung wurden unter anderem die Rathausmiete, die Vorumlage für das Projekt "Digitalisierung der Klöppelspitze" und die für Touristik veranschlagten Gelder angesprochen.

So ist die Miete im Rathaus mit 1,81 Euro pro Quadratmeter zu niedrig. "Wir werden die Miete anpassen und auch die Kernsanierung mit einbeziehen", betonte Gemeinschaftsvorsitzender Gerald Reiter, was auch von der Versammlung so beschlossen wurde.

Das Haushaltsjahr 2021 schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit einer 1,004 Millionen Euro, im Vermögenshaushalt mit 172 696 Euro. Die Entlastung des Vorsitzenden erfolgte einstimmig.

Danach wurde die von der Rechtsaufsichtsbehörde geprüfte Haushaltssatzung 2022 beschlossen. Angemahnt wurde, dass der Posten von minus 13 200 Euro, der als Umlage für das Projekt "Digitalisierung der Klöppelspitze" von den Mitgliedsgemeinden erhoben worden war, in der Haushaltssatzung aufgeführt werden muss. Sobald die Finanzierung abgeschlossen ist, wird diese Vorumlage an die Mitgliedsgemeinden zurückbezahlt.

Eine Anfrage von Christian Weinfurtner bezog sich auf den Raum rechts im Rathaus, der als ebenerdige Kasse geplant war, aber wegen Schimmelbefall nicht benützt werden kann. Wie VG-Vorsitzender Gerald Reiter ausführte, sei die verstrichene Farbe nicht die richtige gewesen. Manfred Dirscherl meinte, dass die Feuchtigkeit im Raum ursächlich sei. Der Schönseer Bürgermeister Reinhard Kreuzer bezweifelte, dass es an der Farbe liege: "Man sollte Lüftungsgeräte aufstellen."

Von ihm kamen auch drei Anfragen. Kreuzer wollte wissen, ob die restlichen Lüftungsgeräte für die Schule mittlerweile beschafft sind. "Ja", entgegnete Reiter. "Wann wird der erste Abschlag für den Kindergarten bezahlt?", lautete eine weitere Frage. Laut Kämmerin fehlen noch Unterlagen, und Gemeinschaftsvorsitzender Reiter sicherte zu: "Wir brauchen die genauen Kosten, dann beteiligen wir uns natürlich." Die für die Touristik im Haushalt veranschlagten 45 000 Euro sind für Bürgermeister Kreuzer "zu viel für das, was hinten rauskommt." Mit den Worten, "das müssen wir ausführlich diskutieren", verschob VG-Vorsitzende Gerald Reiter das Thema auf die nächste Sitzung.

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