03.12.2019 - 16:11 Uhr
SchönseeOberpfalz

Kolping-Logo eine Marke für Werte

Firmenlogos rufen Unternehmen ins Gedächtnis. Das Kolpingzeichen steht für Gemeinschaft und christliches Leben. Neun Mitglieder werden für ihre Treue geehrt.

Geehrt wurden Marianne Hanamann, Josef Herrmann, Erwin Hunger und Erika Hammerer. Unser Bild zeigt sie mit Präses Pfarrer Wolfgang Dietz (Mitte), Gemeindeassistent Christian Glaser (Zweiter von rechts) und Vorsitzenden Hans Herrmann (Zweiter von links)
von Ludwig HöcherlProfil

Über den Sinn von Wort- und Bildmarken in der Werbung von Weltkonzernen sprach Pfarrer Wolfgang Dietz bei der Predigt zum Kolpinggedenktag. Das neue Kolping-Symbol sei ebenfalls ein Zeichen dafür, die Einheit von einer Kolpingfamilie bis hin zum Internationalen Kolpingwerk zu demonstrieren.

Als Gemeinschaft auftreten

Insider wüssten, wofür diese Marke stehe: In Deutschland für 220 000 Mitglieder in über 2 300 KF's. Unter diesem Zeichen stehen Kolpinghäuser, Bildungswerke und Ferienstätten sowie Menschen, die sich auf Ortsebene in der Gemeinschaft engagieren. Der bekannte Werbespruch "Einmal hin - alles drin" berge allerdings das Dilemma, das alles oder auch nichts möglich sei. Die Kolpingangehörigen sollten jedoch in diesem in vielfältiger Weise tätigen Sozialverband besonders als Gemeinschaft auftreten. In deren von der Liebe Christi geprägten Glauben sei der Wert eines Menschen nicht infrage zu stellen. Adolph Kolping habe dies als Vorbild gelebt.

Bei der anschließenden Zusammenkunft in der Pizzeria La Strada dankte Hans Herrmann Präses Wolfgang Dietz für den feierlichen Festgottesdienst. Dabei freute sich der Vorsitzende darüber, dass so viele zum Gedenktag des am 4. Dezember 1865 verstorbenen Gesellenvaters die Erinnerung an ihm aufrecht halten.

Für viele Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie waren für neun Personen Urkunden und Ehrenzeichen vorbereitet, die Präses und Vorsitzender zusammen an die anwesenden Jubilare überreichten.

Schönsee bis Kavala

Über seinen Pilgerweg von Schönsee bis Kavala, einer Handels- und Hafenstadt im Norden Griechenlands, berichtete Alois Fuchs in einem interessanten und mit 338 Bildern bestücktem Vortrag. 123 Tage war Fuchs ab dem 5. August vergangenen Jahres, davon die meiste Strecke auf dem "Jerusalemweg", dem weltweit längsten Friedens- und Kulturweg über Ungarn, Kosovo und Mazedonien unterwegs. Willenskraft und Stoßgebete zum Himmel hätten dem Pilger, der bereits zu Fuß von Schönsee bis Rom marschierte, über so manche Hürde hinweggeholfen.

Zu seinem Bedauern musste er allerdings sein ursprüngliches Vorhaben, auf Schusters Rappen bis Jerusalem zu kommen, wegen angeratener Sicherheitsgründe im Heiligen Land abbrechen. Interessant war für die Anwesenden das Verzeichnis der vielen Pilgerstempel, die den Weg des Wallfahrers dokumentierten.

Eine Nikolausaktion

Im Hinweis auf die nächsten Kolpingtermine informierte Hans Herrmann über die Nikolausaktion am 5. Dezember, die Herbergssuche bei "Advent im Wald" am zweiten Adventsonntag, sowie den Besuch von älteren Pfarrangehörigen in der Vorweihnachtszeit.

Ehrungen:

Ehrungen

25 Jahre Mitgliedschaft: Marianne Hanamann. 40 Jahre: Anton Flöttl, Erika Hammerer, Ilona Hauer, Josef Herrmann, Alois Höcherl, Erwin Hunger, Jörg Zäch. 50 Jahre: Walter Forster.

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