20.02.2019 - 12:11 Uhr
SchönseeOberpfalz

Auf neuen Pisten unterwegs

Auf die tschechische Seite des Erzgebirges führt eine Tagesfahrt des WSV Schönsee. Die Skitour auf den 1244 Meter hohen Klínovec (Keilberg), höchster Berg der Region, offenbart unbekanntes Terrain und hinterlässt positive Eindrücke.

Das Skigebiet auf dem Klínovec hinterließ einen guten Eindruck. Hier gönnt sich ein Teil der WSV-Gruppe an der Bergstation eine kleine Verschnaufpause, dann geht es wieder mit flott bergab.
von Hans EibauerProfil

Vom Wetter her stimmte alles. Doch würde das Skigebiet rund um den Klínovec (Keilberg) halten, was Prospekte und Internetauftritt versprachen? Die Antwort von Sepp Zwick, Mitglied des WSV-Vorstandsteams und Reiseleiter, war eindeutig. „Der Skiausflug war einfach toll. Ein sehr abwechslungsreiches Gebiet mit bis zu 3 Kilometer langen Abfahrten und gutem Service, und das nur knapp zwei Stunden weg von uns.“

Wer vom Landkreis Schwandorf zum Skifahren fährt, den zieht es in der Regel nach Süden in die Alpen oder nach Osten in den Bayerischen Wald. Der WSV-Schönsee drehte am Samstag die Richtung um nach Norden auf die tschechische Seite des Erzgebirges. Für fast alle der 30 Skiausflügler war der höchste Berg zwischen Tschechien und Sachsen skifahrerisches Neuland, umso gespannter war die Reisegruppe auf das Angebot, das sie erwartete.

Und das Skigebiet entpuppte sich als echte Überraschung: Vom Gipfel bot sich bei Traumwetter ein imposanter Weitblick. Die vielen bestens präparierten Pisten waren ideal für Familien mit Kindern und für genussvolle Schwünge. Mit der neuen Piste nach Jáchymov mit rund 3 Kilometern und einer Breite zwischen 50 und 100 Metern hat das Skigebiet ein attraktives Aushängeschild. Erschlossen werden die Abfahrten rund um den höchsten Berg des Erzgebirges von fünf Sesselbahnen und elf Liften. Stolz sind die Betreiber auf die Freestyle Piste und den Kinderpark mit fünf Transportbändern.

Bei den zahlreichen Strecken war für jeden etwas dabei: Flache, breite Abfahrten für das durchschnittliche Können genauso wie steilere, schwierigere Pisten für die besseren Skifahrer. An Einkehrmöglichkeiten zur Mittagpause fehlte es auch nicht, ob urige Hütten etwas abseits oder moderne Schirmbars an den Liftstationen. Bei dem Sonnenwetter suchten die meisten nach Tischen und Bänken im Freien, die es reichlich gab. Nach gelungener "Testfahrt" in eine für den WSV Schönsee bisher unbekannte Region, war die Teilnehmer im Bus rechtzeitig zum Sportlerball wieder zurück in Schönsee.

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