05.04.2021 - 09:42 Uhr
SchönseeOberpfalz

Osterkerze als Licht in der Dunkelheit

Pfarrer Wolfgang Dietz mit der am Feuer entzündeten Osterkerze vor dem Einzug in die Pfarrkirche.
von Ludwig HöcherlProfil

“Mit dem Entzünden des Osterfeuers wünsche man allen Menschen Licht, Hoffnung und Freude sowie ein Zusammenleben in Frieden, Liebe und Freundschaft”: In seiner Begrüßung zur Feier der Liturgie vor Sonnenaufgang am Ostersonntag in der Pfarrkirche dachte Pfarrer Wolfgang Dietz auch an die Menschen, die leiden und in Not leben. Jesus, das Licht der Welt, habe kranken und ausgestoßenen Menschen, wie auch Sündern und Aussätzigen, Hoffnung und Licht geschenkt. Ihnen wird mit dem österlichen Feuer gesagt, dass sie nicht vergessen seien und wir alle uns selbst auch eine Zukunft in Freude und Liebe wünschen. Die Osterkerze lasse im Gotteshaus immer wieder das Osterlicht als Zeichen für Jesus Christus, der uns allen vorausgehe, aufleuchten.

In der Predigt erinnerte der Priester an das Osterfest 2020, bei dem die Menschen die Gottesdienste nur auf technischen Wegen mitfeiern konnten. Ostern sei im Jahr 1 der Pandemie nicht ausgefallen, aber unzählige Menschen in vielen Ländern der Erde mussten Verluste hinnehmen. Seit Beginn des Christentums habe gegenüber dem Karfreitag das Osterfest ein Zeichen gegen Tod und Untergang gesetzt. Damit sei im festen Glauben an die Auferstehung Jesu Christi allen das Leben unwiderruflich ein für alle Mal geschenkt. Das gute Licht des Lebens könne durch den Tod nicht ausgelöscht werden. Das neu entzündete Licht der Osterkerze möge durch alle Dunkelheiten des Daseins leuchten.

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