Von Steinbach am Wald/Landkreis Kronach bis nach Schwarzach/Landkreis Straubing-Bogen ging in diesem Jahr die 11. Tour mit insgesamt 431 Kilometern. Die Idee dazu gab es vor über 20 Jahren bei der Vorbereitung zum Kolping-Jugendtag in Eichstätt.
279 Kilometer hatten die 24 Teilnehmer bereits hinter sich, als sie am Ziel des vierten Tages der diesjährigen Radltour an der Schule in Schönsee, ihren fahrbaren Untersatz abstellten. An diesem Tag waren sie ab Neunkirchen bei Weiden über Pleystein, Waidhaus, Tillyschanze und Lindau 87 Kilometer im Sattel. Mit Mitgliedern des Vorstands und Bezirksvorsitzendem Willibald Nesner begrüßte die stellvertretende KF-Vorsitzende Birgit Höcherl die Gruppe und hieß sie auch als Bürgermeisterin in der Stadt willkommen. Organisatorisch war für die Gäste in der Aula alles bestens vorbereitet, bei Kaffee und Kuchen kamen die Kolpingleute schnell ins Gespräch. Dass dabei die Heiterkeit nicht zu kurz kam, verstand sich in der Runde von selbst. Anschließend ging's für die Radlfahrer zum Duschen ins Sportheim des FC, dort hatte Albert Hecker für die Möglichkeit zum Frischmachen gesorgt. Beim Zubereiten des gemeinsamen Abendessen unterstützten die Pizzeria "La Strada" und der "Lindauer Wirt" die Gastgeber.
Strapazen vergessen
Wer meinte, dass Teilnehmer an der Radltour bald ihr Matratzenlager in Anspruch nehmen würden, sah sich getäuscht. Da wurde beim gemütlichen Beisammensein die Ziehharmonika ausgepackt und sogar das Tanzbein geschwungen. Paul Brunner, Kolpingfamilie Abensberg, dankte als Sprecher der Gäste für die freundliche Aufnahme und Verpflegung. Schriftlich bestätigt wurde dies am 5. Etappentag zudem mit der Übergabe einer Urkunde und Auszeichnung als “Spitzenherberge und kulinarischer Toprastplatz der Kolping-Radltour 2018”. Für Johann Humpel, Vorsitzender der KF Pförring/Diözese Regensburg und Fahrer des Begleitfahrzeugs, war es ein besonderer Tag: Er feierte so mit Kolpingfreunden aus ganz Bayern seinen 60. Geburtstag.
Nach dem Frühstück und mit den von der KF eingepackten Lunchpaketen ging es am nächsten Tag über Winklarn, vorbei am Eixendorfer Stausee und Strahlfeld weiter nach Roding. Wenn auch einige Regentropfen die Radlfahrer beim Start begleiteten, waren alle in guter Stimmung. “Ihr habt's uns ja bestens versorgt”, meinte Waltraud Zerle von der KF Neuötting/Diözese Passau, bevor sie wie alle anderen auf ihr Fahrrad stieg und die nächsten 75 Kilometer in Angriff nahm.
















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