Schönsee
05.09.2021 - 13:32 Uhr

Schönseer Abiturienten nehmen sich kein Blatt vor den Mund

Die Abiturienten aus der Stadt Schönsee sagten bei einem Empfang Bürgermeister Reinhard Kreuzer (links) frei von der Leber weg, was sie gut und was sie schlecht in Schönsee finden. Bild: Stadt Schönsee/exb
Die Abiturienten aus der Stadt Schönsee sagten bei einem Empfang Bürgermeister Reinhard Kreuzer (links) frei von der Leber weg, was sie gut und was sie schlecht in Schönsee finden.

Innovative Ideen und der Mut, das Neue auch zu versuchen, zeichnen Schönsees Bürgermeister Reinhard Kreuzer aus, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Schönsee an Oberpfalz-Medien. Aus diesem Grund lud Reinhard Kreuzer erstmalig die Abiturienten aus Schönsee, Dietersdorf und Gaisthal zu einer kleinen, coronakonformen Feier ein. "Diese Leistung muss anerkannt werden", so die Meinung des Bürgermeisters.

Sechs von sieben Abiturienten trafen sich im Besprechungsraum des Zächhauses. Es sei klar, dass die jungen Leute erst einmal in die Welt müssten, so Kreuzer, aber er wünsche sich, dass sie den Weg in die Heimat irgendwann wieder fänden. Auch deshalb sei er sehr daran interessiert, die Stadt attraktiv zu gestalten. Er wollte die Meinung der Abiturienten hören.

Dazu stellte er die Projekte vor und bat um Statements. Daraus entwickelte sich ein reges Gespräch mit Lob über das Straßenbaumanagement oder die Veranstaltungen in diesem Jahr. Aber auch Defizite, wie eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten, fehlende Gastronomie und wenige Angebot für die Jugend wurden thematisiert.

Von einem kleinen Drogeriemarkt, der den täglichen Bedarf abdecke, über die Vorteile eines Kunstrasenplatzes bis hin zur Weiterentwicklung der Veranstaltungen wurden zahlreiche Möglichkeiten ins Auge gefasst. Am Ende des Treffens überreichte Bürgermeister Reinhard Kreuzer jedem Abiturienten eine kleine Erinnerung und einen Gutschein. Beim Abschied bedankte sich jeder einzelne für diese Innovation, für die kleine, aber gelungene Veranstaltung, das angeregte Gespräch und das Geschenk. Auch beim Bürgermeister hinterließ das Zusammensein einen bleibenden Eindruck: "Wir brauchen eine Bürgerversammlung und auch eine Bürgerversammlung für die Jungen."

 
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