07.11.2019 - 18:38 Uhr
SchönseeOberpfalz

Stadt mit zukunftsorientierten Ideen

Auf ein Jahr, in dem viel bewegt wurde, kann der Blick in der Bürgerversammlung gerichtet werden. Bürgermeisterin Birgit Höcherl nennt die wichtigsten Projekte und die Pläne der Stadt.

Die ehemalige Hauptschule als Bürgerhaus umzugestalten, ist in greifbare Nähe gerückt. Dies würde den Vereinen unzählige Möglichkeiten bieten.
von Udo WeißProfil
Die kontrovers diskutierte Sanierung des ehemaligen Zäch-Stadels nahm breiten Raum in der Versammlung ein. Das Gebäude, bei dem man im Sommer Richtfest feiern konnte, passt ins Stadtbild neben dem CeBB und bietet zusätzliche Räume, um das Rathaus zu entlasten.

Sehr gut besucht war die Bürgerversammlung im Medienraum der Schule. Unter den Gästen waren auch Altbürgermeister Hans Eibauer und die beiden Stellvertreter Josef Irlbacher und Josef Höcherl. In ihrer ausführlichen Bilanz ging Bürgermeisterin Birgit Höcherl zunächst auf besucherreiche Veranstaltungen ein und hob den Aktionstag "X und fit" zur Segnung der Moorbadanlage und des Mehrgenerationenspielplatzes hervor. Zukunftsorientierte Ideen für Schönsee wurden mit guter Bürgerbeteiligung im Rahmen der Ideenwerkstatt zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept entwickelt. Das ISEK gibt den Leitfaden sowie Handlungsschwerpunkte vor, um im Städtebauförderprogramm "Innen statt außen" bleiben zu können.

800 Besucher nahmen an den Klöppeltagen mit Ausstellung, Kursen, Angeboten und Modenschau teil. Als Spenden aus den Klöppeltagen konnten 1300 Euro an die Kinderklinik Kuno übergeben werden. 32 Kinder haben sich in der Schule für Klöppeln als Wahlfach angemeldet. "Dieses Alleinstellungsmerkmal Klöppeln sollte auch weiterhin ausgebaut werden", so die Bürgermeisterin. Herausragend war auch das 50. Seefest mit Bürgerfest am Samstag und "Klingender Insel" als Abschluss am Montag darauf. Freilichtspiele am Eulenberg, städtisches Ferienprogramm mit 13 Veranstaltungen, Konzerte, Vereinsfeste und Jubiläen rundeten das vielfältige kulturelle Angebot ab.

Gute Entlastung

Der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Weberhäuer nach Friedrichshäng war der richtige Weg, da auch der Unterbau in sehr schlechtem Zustand war. Das Urnenfeld am Friedhof ist fertiggestellt, der Kindergartenbau in vollem Gang. Die Gestaltung der Mauer bei der ehemaligen alten Schule schreitet voran und wird sich mit der Bruchsteinmauer gut in das Ortsbild einfügen, so Höcherl.

Zur Sanierung des ehemaligen Zäch-Stadels nahm die Bürgermeisterin ausführlich Stellung. Sie erläuterte den Kostenrahmen und begründete die gesamte Maßnahme, die sehr gut ins Stadtbild neben dem CeBB passe und zusätzliche Räume anbiete, um das Rathaus zu entlasten. Der "Klöppeltrafo" befinde sich im Bau und wird nach momentanen Zahlen der Stadt 70 000 Euro kosten, wobei sich die Summe durch Spenden verringern wird.

Anstehende Baumaßnahmen seien die Sanierung der Turnhalle mit Förderzusagen von 90 Prozent sowie die Gehwege zur Norma und zum Baugebiet Richtung Weiding. Die ehemalige Hauptschule als Bürgerhaus umzugestalten, sei in greifbare Nähe gerückt. Über das Programm "Innen statt außen" sind 80 Prozent Förderung in Aussicht gestellt. Das Dorf Schwand ist in das Programm der einfachen Dorferneuerung aufgenommen worden, was eine etwa 60 prozentige Förderung von Maßnahmen innerhalb des Ortes mit sich bringt.

Partnerschaft und Kurkonzerte

Höcherl erwähnte noch die lebendige Partnerschaft mit Probezovice, die zwölf Kurkonzerte, Jubiläen von Vereinen und das ehemalige Geist-Anwesen mit erfreulichen Aktivitäten. Mit 400 Kindern und Jugendlichen war das Kreisjugendzeltlager der Feuerwehren ein Rekordevent.

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