Die Stadt Schönsee scheint mit den „Schönseer Abendklängen 4.0“ eine Glückssträhne zu haben. Nach einem stürmisch-gewittrigen Nachmittag konnte die Trachten- und Volkstanzgruppe bei der dritten Veranstaltung in warmes Abendlicht getaucht die Besucher mit ihrem bunten Programm erfreuen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.
Monika Bayer und Bürgermeister Reinhard Kreuzer begrüßten das Publikum, bevor schon die erste Neuerung im Repertoire der Trachten- und Volkstanzgruppe vorgestellt wurde. Eine kleine Kapelle aus Tenorhorn, Flügelhorn, Quetschn und Tuba bringt nicht nur „junges Blut“, sondern noch eine zusätzliche Attraktion in die ohnehin vielfältigen Darbietungen der Gruppe. Das Publikum zeigte sich begeistert und alsbald begannen einige in den Reihen zu schunkeln, wenn die Burschen mit ihren Instrumenten die Bühne betraten. Sie wechselten sich bei ihren Auftritten mit den Tänzern und Sängerinnen ab.
Diese Variationen kamen gut an: Die Stimmen der „Schönseer Moidln“ bereiteten ebenso viel Freude, wie ihre Texte und die Tatsache, dass sie Gesungenes auch umsetzten. Als sie den Schnaps besangen, ließen sie es sich nicht nehmen, ihre Kehlen vor dem nächsten Lied mit einem Stamperl zu ölen. Xaver Bayer mit Witzen und Andreas Ebnet, der „Koundl Anderl“, mit seinen oberpfälzer Mundartwerken brachten die Menschen zum Lachen. Xaver Bayer griff während der musikalischen Darbietungen auch immer wieder zu seinen Löffeln, um rhythmisch zu unterstützen.
Und auch die Tänzer in ihren weiß-grün-roten Trachten begeisterten mit traditionellen Choreografien. Ein breites Schmunzeln machte sich auf den Gesichtern der Zuschauer breit, als die Herren jeweils mit zwei Tänzerinnen in den Armen die Bühne betraten. Der Getränkeausschank der Volkstanzgruppe und die Bratwurstsemmeln der Dietersdorfer Feuerwehrdamen sorgten dafür, dass auch die Verpflegung stimmte.
Gegen halb neun wurde das baldige Ende angekündigt und Monika Bayer bedankte sich nicht nur beim Publikum und den Organisatoren, sie richtete ihren Dank auch an ihre „eigenen Leute“. Es sei nicht selbstverständlich, dass alle so bereitwillig Wege bis aus Regensburg auf sich nehmen, um die Gruppe zu unterstützen. So einfach entließen die Zuschauer aber auch die Trachten- und Volkstanzgruppe nicht. Einige Zugaben mussten es schon sein.
Nun ist Halbzeit bei den "Abendklängen". Noch drei Kapellen stehen jeweils am Mittwochabend auf dem Programm. Beginnend mit der Weidinger Blaskapelle, geht es weiter mit der Grenzlandblaskapelle Dietersdorf. Den Abschluss bilden die Stammtischmusikanten. Der Eintritt ist wie immer frei.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.