Wetterkapriolen konnten der vorletzten Veranstaltung der „Schönseer Abendklänge 4.0“ nichts anhaben: Noch bevor die Grenzlandblaskapelle fertig aufgebaut hatte, patrouillierten bereits etliche Autos, um zu sehen, ob sich auf dem CeBB-Gelände etwas bewegt, nachdem es bereits am Nachmittag einen Regenschauer gegeben hatte. "Dass sich daraus das bisher meist besuchte Konzert mit über 250 Gästen entwickeln würde, stellte man sich nicht in den kühnsten Träumen vor", heißt es aus dem Rathaus. Als auch der letzte Platz besetzt war und die Sitzbänke durch den gesamten Kurpark belegt waren, blieb nur noch die Möglichkeit, zu stehen, oder ein Picknick im Gras zu machen.
Der musikalische Leiter Markus Bayer begrüßte das Publikum und erklärte das Konzert zu einer Hommage an Ernst Mosch. An einem Mittwochabend seien viele beruflich unterwegs, weswegen die Kapelle in relativer kleiner Besetzung auftrat, erklärte er. Nach einem Losverfahren habe ihn auch noch das „schlimmste Los“ getroffen und er müsse selbst am Schlagzeug sitzen, lachte er und stimmte die Gäste auf einen fröhlichen Abend ein. Ein Gastspieler unterstützte die Musiker mit dem Flügelhorn. Markus Bayer dankte Tobias Eichstätter nicht nur für seinen Einsatz. Damit er richtig dazugehört, wurde ihm ein „Grenzland-Blaskapellen-Leiwal“ verpasst. Auch Zweiter Bürgermeister Andreas Hopfner versprach bei seiner Begrüßung ein „leicht bekömmliches, vielfältiges, musikalisches Menü“.
Und so sangen, klatschten und schunkelten alsbald nicht nur die anwesenden, eingefleischten Grenzlandblaskapellenfans, sondern auch der Rest vom Publikum. Musik, Gesang und Markus Bayers Interaktionen mit dem Publikum nahmen jung und alt, die bunt gemischt waren, bei jedem Stück mit. Doch dann kam der zwar kurze, aber große Regen. Die Musiker, ebenso wie die Musikfans ließen sich nicht beeindrucken. Gut vorbereitet wurden zahlreiche mitgebrachte Regenschirme aufgespannt. Für einige Zeit boten CeBB und Bäume eine Unterstellmöglichkeit – doch bei nachlassendem Regen ging es von allen Seiten mit unvermindertem Elan weiter.
Nicht nur von der Musik zeigten sich die Besucher begeistert. Auch die Bratwurstsemmeln der Feuerwehrdamen Dietersdorf waren schnell ausverkauft. Und so manches Paar schwang auch das Tanzbein. Am kommenden Mittwoch setzen die Stammtischmusikanten den Schlusspunkt der Konzertreihe.













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