14.03.2020 - 13:43 Uhr
SchönseeOberpfalz

Waldverein ist unermüdlich auf vielen Ebenen im Einsatz

Von der Kreuzweg-Meditation bis zur Kirchweihwanderung und von Festteilnahmen bis zur Pflege von Feldkreuzen. Allerhand zu berichten gibt es beim Zweigverein Schönsee des Oberpfälzer Waldvereins.

OWV-Vorsitzende Lisbeth Balk (links) und Schatzmeisterin Betty Wirnshofer mit dem restaurierten Bild der heiigen Dreifaltigkeit, das im Frühjahr wieder an seinen angestammten Platz kommen soll.
von Ludwig HöcherlProfil

Vorsitzende Lisbeth eröffnete die Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) im Vereinslokal Gasthof Haberl. Der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr über Termine und Veranstaltungen in chronologischer Reihenfolge, machte die Aktivität des Vereins deutlich, der überwiegend Frauen in der Mitgliederliste hat.

Einen festen Platz im Jahresprogramm hatten die Wanderung zum Faschingsausklang, die Kreuzwegmeditation zur Magdalenakapelle in der Fastenzeit sowie das Binden der Kränze für den Maibaum. Im Mai war es für die Mitglieder Ehrensache, an der Versammlung des Hauptvereins in Stadlern teilzunehmen, und beim Nachbarverein das 50-jährige Bestehen mitzufeiern. Die Maiandacht beim Forstermarterl haben auch Nichtmitglieder fest im Kalender stehen.

Zum Stücks "Kohlhieselsl Töchter" ging es auf das Gelände der Burg in Leuchtenberg. Gerne folgten die Vereinsangehörigen den Einladungen zu Festen in der Umgebung. Beim Ferienprogramm der Stadt war der OWV mit eingebunden. Zur Kirchweih stand eine Wanderung nach Friedrichshäng im Programm, wenige Wochen später ließen die Mitglieder bei der Adventfeier das Vereinsjahr ausklingen. Lisbeth Balk dankte allen, die sich während des Jahres im OWV engagierten.

Eine Lücke im OWV riss kürzlich der Tod von Alfred Zach, der sich stets um ein sauberes Umfeld der Marterl in den Fluren eingesetzt hatte. Für die Zukunft bat sie die Eigentümer der Grundstücke, dass sich diese dem Erscheinungsbild der Wegkreuze und Flurdenkmäler annehmen. Wie wichtig dem OWV die Pflege der Marterln ist, verdeutlichte Lisbeth Balk am Beispiel eines Bildstocks nahe Gaisthalerhammer. Dessen Bild, das die heiligste Dreifaltigkeit zeigt, war witterungsbedingt fast nicht mehr erkennbar und wurde inzwischen von einer einheimischen Hobbykünstlerin kostenlos restauriert. Im Frühjahr soll das Bild wieder angebracht werden und den kirchlichen Segen erhalten.

Wenn auch das Durchschnittsalter im Verein permanent ansteigt und nicht jedes Mitglied so wie früher mitmachen kann, waren sich alle in der Runde darüber einig, dass das OWV-Leben aufrecht erhalten wird. Dass es so bleibt, zeigte sich auch im Ausblick auf die kommenden Monate. Einstimmig wurde in der Versammlung noch eine vorgeschlagene Satzungsänderung angenommen: Darin ist festgelegt, dass bei Auflösung des Vereins das Vermögen an die Stadt Schönsee für eine zweckgebundenen Verwendung übergeht.

Bürgermeisterin Birgit Höcherl dankte der Vereinsführung und den Mitgliedern für ihr Engagement im Vereinsleben der Stadt. Sie bat die Anwesenden immer mit dabei zu sein, wenn Termine anberaumt sind, um so den Zusammenhalt im OWV zu pflegen. Bei ihrer letzten Teilnahme als Bürgermeisterin bei der Jahreshauptversammlung erinnerte Höcherl die Anwesenden an ihre frühere Beteiligung beim Seefest mit einem Stand. Wenn dies inzwischen auch nicht mehr möglich sei, bat sie doch die Vorstandschaft, sich immer neue Ziele zu setzen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.