28.10.2020 - 17:41 Uhr
SchwandorfOberpfalz

20 neue Fälle im Landkreis Schwandorf

Die Zahl der Cornonafälle im Landkreis Schwandorf steigt: Nach 16 Infektionen am Dienstag meldet das Landratsamt am Mittwoch 20 neue Erkrankungen.

Die Coronazahlen im Landkreis steigen: Am Mittwoch kamen 20 neue Fälle hinzu.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

20 Corona-Neuinfektionen gibt das Landratsamt Schwandorf am Mittwochabend bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 64,24. Acht Personen werden stationär behandelt. Die 20 Fälle verteilen sich auf neun Gemeinden wie folgt: Schwandorf (8), Teublitz (3), Burglengenfeld (2), Wernberg-Köblitz (2), Bruck, Dieterskirchen, Maxhütte-Haidhof, Neunburg vorm Wald und Trausnitz (je1).

Die Tagesbilanz führt dazu, dass die Kinder einer Kindergartengruppe in Schwandorf und sechs Betreuungspersonen in Quarantäne sind. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen seit dem 8. März steigt damit auf 774, die Sieben-Tage-Inzidenz von Dienstag auf Mittwoch von 61,54 auf 64,24. Derzeit werden in den Krankenhäusern Schwandorf und Burglengenfeld insgesamt acht Patienten stationär behandelt. "Von diesen Personen bedarf jedoch niemand einer Beatmung oder einer intensivmedizinischen Behandlung", betont Pressesprecher Hans Prechtl.

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Das Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf erlebt eine deutliche Zunahme der Testungen. Hier wirkt sich laut Prechtl die neue Regelung für Grenzpendler stark aus. Um die Testungen für Unternehmen aus dem Landkreis Schwandorf mit tschechischen Pendlern zu vereinfachen und auch, um das Zentrum zu entlasten, können sich Firmen mit mindestens vier Grenzpendlern ab sofort direkt an das Labor Kneissler in Burglengenfeld wenden. Hierzu ist es nötig, dass die Betriebe eine E-Mail mit den Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Telefon, Anschrift) der zu testenden Pendler an service[at]labor-kneissler[dot]de senden. Der Labordienstleister wird sich zeitnah für eine individuelle Terminvereinbarung an den entsprechenden Ansprechpartner im Unternehmen wenden. Für Betriebe mit höchstens drei Mitarbeitern, die täglich über die Grenze pendeln, verbleibt es bei den bisherigen Testmöglichkeiten.

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Obwohl der Landkreis von der Inzidenzzahl her (über 50) in Stufe rot ist, trifft dies nicht automatisch für den Kita-Bereich zu. Hier gibt es keinen Automatismus, sondern es gelten die Vorgaben des Gesundheitsamtes. Seit dem 26. Oktober befinden sich alle Kitas in Stufe 2 (gelb). Das bedeutet: Die Beschäftigten sind verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es dürfen keine offenen oder teiloffenen Konzepte umgesetzt werden, und es sind feste Gruppen zu bilden.

"Stufe rot wird ausgerufen, sobald das aufgrund der Infektionslage unbedingt erforderlich ist", teilt das Landratsamt weiter mit. Das würde dann bedeuten, dass die Gruppen aufgeteilt und im Schichtmodell (täglicher, halbwöchentlicher oder wöchentlicher Wechsel) geführt werden müssen. Das Landratsamt werde die Infektionslage fortlaufend neu bewerten. "Dabei haben wir auch im Auge, dass nächste Woche Schulferien und erfahrungsgemäß in dieser Woche dann auch weniger Kinder in den Kindergärten sind", betont Hans Prechtl. In vielen Kindergärten seien Bedarfsgruppen eingerichtet. Sollte Stufe 3 (rot) angeordnet werden, wird das Landratsamt eine weitere Allgemeinverfügung erlassen.

Einen positiven Corona-Fall gibt es auch am Schwandorfer Landratsamt selbst: Ein Mitarbeiter ist an Corona erkrankt, ein positiver Test bestätigt dies. Der Infizierte und zwei weitere Mitarbeiter der Behörde, die näheren Kontakt zu ihm hatten und deshalb als Kontaktperson 1 gelten, sind vom Gesundheitsamt bereits in der vergangenen Woche in Quarantäne geschickt worden. Darüber hinaus befinden sich laut Pressestelle der Behörde mit Stand Mittwochabend noch vier weitere Mitarbeiter in Quarantäne – jedoch freiwillig und nur noch so lange, bis ein negatives Testergebnis vorliegt. Die Arbeitsfähigkeit des Amtes ist dadurch nicht eingeschränkt.

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