Nach dem musikalischen Auftakt durch das städtische Bläserensemble hießen die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ulrike Roidl und Martina Englhardt-Kopf 300 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen und Verbänden willkommen. Glücksbringer Kaminkehrermeister Peter Wilhelm wünschte den Gästen alles Gute im neuen Jahr.
Oberbürgermeister Andreas Feller blickte zunächst zurück. Aus einer Vielzahl von Aufgaben, die die Große Kreisstadt zu erfüllen habe, nannte er die Investitionen in die Daseinsvorsorge, die Infrastruktur und die Bildungseinrichtungen. Das Stadtoberhaupt erinnerte an rund 1000 Veranstaltungen, Aktionen und Feste im vergangenen Jahr und war überzeugt: "Das vielfältige Geschehen hat die zentrale Bedeutung unserer Stadt weiter gestärkt." Der Oberbürgermeister nannte auch einige Zahlen, die für die Stadt sprächen: Knapp 30 000 Einwohner, 12 000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und Mittelpunkt in der Tourismusregion Oberpfalz.
Für 2019 habe sich die Stadt erneut viel vorgenommen, warf der Oberbürgermeister den Blick nach vorne. Nach den bisherigen Planungen werde der Etat im Verwaltungshaushalt 66 und im Vermögenshaushalt 18 Millionen Euro betragen. Stellvertretend für die Hochbaumaßnahmen kündigte Andreas Feller den Neubau zweier Kinderhäuser mit einer Gesamtinvestition von 6,7 Millionen Euro an.
Bei den Infrastrukturmaßnahmen nannte der Rathaus-Chef die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Erweiterung des Fernwärmenetzes. Andreas Feller ist überzeugt, "dass die Sanierung der Naabbrücken, der weitere Breitbandausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Regensburg nach Hof die Zentralität der Kreisstadt weiter stärken werden". Den Eigentümern von Innenstadt-Gebäuden stellt Feller ein neues Förderprogramm in Aussicht. Mit günstigen Rahmenbedingungen wolle die Stadt neue Firmen für den Wirtschaftsstandort gewinnen. Die Stabstelle "Wirtschaftsförderung" im Rathaus sei unmittelbar dem Oberbürgermeister zugeordnet.
In der Leistungsfähigkeit des städtischen Einzelhandels sieht der Oberbürgermeister einen weiteren wichtigen Standortfaktor. Das geänderte Einkaufsverhalten stelle den Handel vor große Herausforderungen. Mit der Gründung des Vereins "Stadtmarketing Schwandorf" wolle die Stadt ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern, so der Oberbürgermeister. Mit gezielten Aktionen gelte es, das Image der Einkaufsstadt zu festigen.
Andreas Feller kündigte auch für dieses Jahr wieder ein attraktives Kultur- und Freizeitangebot an. Stellvertretend nannte er das Bürgerfest und die BR-Radltour mit Schwandorf als Etappenziel. Sein Dank galt den ehrenamtlichen Mitarbeitern in den 400 Vereinen und Verbänden für ihren Beitrag zum Erhalt "unserer lebendigen und liebenswerten Stadt".














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