03.01.2019 - 13:50 Uhr
SchwandorfOberpfalz

711 neue Erdenbürger

An der Spitze der deutschen Vornamen-Hitparade gab es keinen Wechsel. "Emma" und "Ben" haben den ersten Platz erfolgreich verteidigt. Aber Schwandorf ist nicht München, Hamburg oder Berlin: Hier bevorzugen die Eltern andere Vornamen.

Hanna oder Hannah zählten zu den beliebtesten Vornamen für Mädchen, die 2018 in Schwandorf zu Welt kamen. Eine von ihnen ist die kleine Hanna aus Nittenau.

Die meisten Buben, die im vergangenen Jahr im Krankenhaus St. Barbara zur Welt kamen, heißen einer Pressemitteilung des Krankenhauses zufolge Luis/Louis, Jakob/ Jacob, Lukas oder Jonas. Diese Namen wurden elf-, zehn- oder neunmal vergeben. Bei den Mädchen fanden die Namen Laura, Hanna(h), Anna und Lena den größten Zuspruch: Je zehn beziehungsweise neun junge Damen wurden so benannt.

Elf Geburten weniger

711 neue Erdenbürger wurden im Geburtenbuch des Krankenhauses 2018 erfasst - elf weniger als im Vorjahr. Wie auch schon in den Vorjahren hatten dabei die Buben mit 51,9 Prozent (369 Geburten) die Nase leicht vorn. Ebenfalls beliebt bei den Eltern von Söhnen waren die Vornamen Simon (achtmal vergeben), Alexander, Ben, Maximilian, Luca/Luka und Ludwig (jeweils siebenmal gewählt). Angesagt bei Mädchen waren auch die Namen Emma, Lea, Lina, Sofia/Sophia/Sophie und Theresa: Sie alle wurden achtmal ausgewählt. Berücksichtigt wurden jeweils nur die ersten Vornamen.

Um die werdenden Mütter kümmern sich neben den Ärztinnen auch 13 freiberuflich für das Krankenhaus tätige Hebammen. Eine von ihnen ist stets vor Ort, eine zweite hat Bereitschaftsdienst und kann im Bedarfsfall binnen kürzester Zeit hinzu geholt werden. Die meisten Mütter, die im vergangenen Jahr zur Geburt in das Krankenhaus St. Barbara kamen, waren zwischen 26 und 30 Jahre alt (36,99 Prozent), gefolgt von den 31 bis 35 Jahre alten Gebärenden (31,65 Prozent). 16 Lebensjahre zählte die jüngste Mutter bei der Geburt, 44 Jahre die älteste Frau.

Seltene Vornamen

So, wie jede Geburt einzigartig ist, so sind es auch einige der 2018 ausgewählten Vornamen: Nur je einmal haben sich die Eltern zum Beispiel für August, Laurenz, Otto, Hektor oder Pepe entschieden. Und auch Amanda, Annemarie, Milena, Tilda oder Zita dürften in der Krabbelgruppe auf keine gleichaltrigen Spielkameradinnen treffen.

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