27.03.2020 - 14:02 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Abgabetermin verlängert

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter unterstützen Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Meldungen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

von Externer BeitragProfil

Die Unterlagen für 2019 können ausnahmsweise bis zum 30. Juni statt 31. März abgegeben werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Agentur keine Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen verspäteter Abgabe einleiten. Die Integrations- und Inklusionsämter werden zudem für die Zeit von 1. April bis 30. Juni keine Säumniszuschläge erheben. Die Förderung der Beschäftigung von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations- beziehungsweise Inklusionsämter zahlen.

Aktuell sind Arbeitgeber aufgrund der Pandemie Sars-CoV-2 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen konfrontiert, zum Beispiel Schließungen von Einrichtungen und Geschäften, Unterbrechung von Lieferketten sowie Mitarbeitenden im Homeoffice. Dies erschwert auch die fristgerechte Erstattung der Anzeige und Zahlung der Ausgleichsabgabe.

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