Der Bayerische Bauernverband bietet regelmäßig Dirndl-Nähkurse an. Die Teilnehmerinnen suchen sich bei Schneidermeisterin Birgit Ettl (Obertraubling) die Stoffe aus und lassen sich die Teile gleich maßgerecht zuschneiden. „Alle Formen haben einen Ursprung und eine Geschichte“, erzählt Birgit Ettl. Sie legt Wert auf die Qualität der Stoffe und will den Hobby-Schneiderinnen ein „Gefühl für die Materialien“ vermitteln. Dazu bot sich bei den Nähabenden in den Räumen der Landwirtschaftsschule Nabburg reichlich Gelegenheit. „Zu Hause hat jede für sich dann weitergearbeitet“, ergänzt Kreisbäuerin Sabine Schindler.
„Die Teilnehmerinnen sollten schon ein wenig Erfahrung haben und mit der Nähmaschine umgehen können“, gibt Schneidermeisterin Birgit Ettl zu verstehen. Sie bietet im November den nächsten Kurs an. Anmeldungen nimmt das BBV-Büro entgegen. Die Gebühr beträgt 95 Euro. Die restlichen Kosten übernimmt der Bezirk Oberpfalz. „Wir wollen traditionelle Handwerkstechniken erhalten und fördern“, erklärt stellvertretender Bezirksheimatpfleger Florian Schwemin (Katzdorf/Teublitz) das Engagement.
Beim Abschlussabend am Samstag im Gasthaus Koller in Bubach präsentierten die Kursteilnehmerinnen Sabine Schindler (Nittenau), Andrea Roidl (Bubach), Corinna Lippert (Pamsendorf/Pfreimd), Agnes Schwendner (Rappenberg/Wernberg-Köblitz), Sofie Meiller (Pfreimd), Andrea Schlosser (Wernberg-Köblitz), Petra Meiller (Wernberg-Köblitz) und Beate Dirscherl (Schöngras/Bruck) ihre maßgeschneiderten Modelle und feierten den Abschluss mit einem gemeinsamen Essen.













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