13.01.2021 - 15:15 Uhr
SchwandorfOberpfalz

In acht Tagen 260 weitere Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

"Vorsicht bleibt oberstes Gebot." Mit diesem Vermerk hat Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes, die aktuelle Übersicht mit den Corona-Fallzahlen in den Gemeinden versehen. Für 5. bis 12. Januar sind 260 Infizierte gezählt.

Eine Apothekenhelferin hält in einer Apotheke einen medizinischen Mundschutz.
von Wilhelm Amann Kontakt Profil

In der Vorwoche war diese Übersicht wegen des Dreikönigs-Feiertages früher als üblich erschienen und umfasste daher lediglich sechs Tage. Die am Mittwoch durch das Landratsamt veröffentlichte Aufstellung der Corona-Fälle vor Ort bildete daher das Infektionsgeschehen über einen Zeitraum von acht Tagen ab.

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Wie Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes Schwandorf, informierte, wurden im Zeitraum von 5. bis 12. Januar 260 neue Corona-Infektionen festgestellt. In 27 der 33 Landkreisgemeinden trat das Virus auf. Die Serie gerissen ist in Dieterskirchen, das sechs Wochen lang keinen Fall hatte und damit sehr erfreulich aufgefallen ist; von dort wurden am Mittwoch zwei Fälle gemeldet.

Aktuell am längsten ohne Fall, nämlich seit drei Wochen, ist in der aktuellen Übersicht die Gemeinde Gleiritsch. Seit zwei Wochen kein Fall ist in Altendorf und Weiding aufgetreten.

Damit jeder Landkreisbürger – der die Einwohnerzahl seiner Heimatgemeinde in etwa kennt – selbst beurteilen kann, ob das Infektionsgeschehen in seiner Gemeinde über- oder unterdurchschnittlich war, gibt das Landratsamt die jeweils aktuelle „Zahl der Woche“ an. Diese besagt pro wie viele Einwohner rein statistisch betrachtet eine Infektion aufgetreten ist. In den vergangenen acht Tagen seit 5. Januar war das eine Infektion pro 570 Einwohner (148 105 Einwohner im Landkreis geteilt durch 260 Fälle).

Pressesprecher Prechtl wies in seiner Mitteilung vom Mittwochnachmittag darauf hin, dass die Wochenschau stets ein Rückblick sei. "Nächste Woche kann es schon wieder ganz anders aussehen, wie wir oftmals erlebt haben." Deshalb bleibe Vorsicht nach wie vor das oberste Gebot.

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