Ein Betrug gelang mittels Messenger-Dienst: Ein Ehepaar aus Schwandorf erhielt am späten Abend des 28. November von einer unbekannten Nummer eine SMS. In dieser Kurznachricht teilte die vermeintliche Tochter mit, dass ihr Handy defekt und dies ihre neue Nummer sei. Sie bat darum, die neue Nummer zu speichern und per WhatsApp mit ihr Kontakt aufzunehmen. In der Folge entstand ein Schriftwechsel über WhatsApp, in dem die Betrüger mehrmals um Geldbeträge von knapp 2000 Euro wegen angeblicher Notlagen baten. Da sich die echte Tochter des Paares tatsächlich in Afrika aufhält, schöpften sie zunächst keinen Verdacht. Das Ehepaar überwies deshalb das geforderte Geld auf die angegebenen Konten. Erst als sie über die alte Handynummer mit der echten Tochter telefonisch Kontakt aufnahmen, flog der Betrug auf. Die Überweisungen konnten jedoch nicht mehr rückgängig gemacht werden, so dass ein Schaden von knapp 10 000 Euro entstand.













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