17.03.2019 - 20:40 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Anklang gefunden

Die 46 Teilnehmern am Musikwochenende unter dem Motto „Alte Freind treffa, neie Muse macha“ brauchen keine Drogen, um sich in Stimmung zu versetzen. Wichtigste Nebensache im Leben ist, Noten in Töne zu verwandeln.

Was dieses Wochenende so beliebt macht, dürfte auch auf das „gute Händchen“ von Dirigent Anton Lottner (links) zurückzuführen sein, der bei der Auswahl neuer Stücke konzertanter Bläsermusik immer wieder den richtigen „Geschmack“ der Teilnehmer trifft.
von Sepp FerstlProfil

Als aufmerksamer Beobachter kann Kreisvorsitzender Joseph Ferstl - "Vater" und Organisator dieser zwei Tage - zusammen mit Kreis- und Bezirksdirigent Anton Lottner dies nur bestätigen. Waren es vor elf Jahren fast zwei Dutzend notenverliebte Instrumentalisten aus dem Kreisverband Schwandorf, so hat sich das Interesse für die "richtigen Töne" deutlich erhöht: "Dirigenten, Vereinsvorsitzende, Ausbilder, Musiklehrer, aber auch erfahrene Musiker und junge Registerführer sind in diesem Kreis vertreten", berichtet Joseph Ferstl. Und er ist stolz, dass diese zwei Tage mittlerweile im Bezirksverband Oberpfalz des Nordbayerischen Musikbundes so gut "eingeschlagen" haben. Die ersten Töne der über 40 Teilnehmer erklangen in den Klostermauern in Ensdorf am ersten Tag bereits um 9.30 Uhr. Erst gegen 21 Uhr wurden die Instrumente aus der Hand gelegt.

Was dieses Wochenende so beliebt macht, dürfte auch auf das "gute Händchen" von Anton Lottner zurückzuführen sein, der bei der Auswahl neuerer Stücke konzertanter Bläsermusik den richtigen "Geschmack" an den Tag legt. Dazu hat er aber auch traditionelle Werke dieser Richtung in seinem Koffer immer dabei. Allen Instrumentalisten hat die intensive, aber lockere "Probenarbeit" im geschichtsträchtigen Klostergemäuer erneut sehr gut gefallen hat. So wurden laut Ferstl im positiven "Feedback" bereits erste Buchungswünsche für das Wochenende Mitte Februar 2020 geäußert. Da auch noch interessante Musikschöpfungen auf die Notenständer aufgelegt wurden, gingen alle Anwesenden mit großem Eifer zu Werke. Der Kreisdirigent hatte extra für dieses Treffen einen Überraschungsgast eingeladen: Instrumentenbaumeister Karl Scherzer aus Altendettelsau. Er stellte eine große Auswahl seiner meisterhaften Trompeten, Flügelhörnern und Posaunen bereit, die jeder Blechbläser ausprobieren konnte.

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