- Was: Ausstellungseröffnung „NEIN! Boris Lurie und NO!art“
- Wann: Sonntag, 26. April, um 11 Uhr
- Wo: Kebbel-Villa, Schwandorf
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit feiert die Kebbel-Villa in Schwandorf am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr ihre Wiedereröffnung. Die Ausstellung „NEIN! Boris Lurie und NO!art“ wird mit zentralen Werken von Boris Lurie sowie ausgewählten Arbeiten seiner NO!art-Kollegen Sam Goodman und Stanley Fisher eröffnet. Die Schau ist eine Kooperation mit der Boris-Lurie-Art-Foundation.
Zur Eröffnung sprechen Andreas Feller, Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, Stephanie Stebich, Executive Director der Boris-Lurie-Art-Foundation, und Jürgen Dehm, Leiter der Kebbel-Villa. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in Luries Schaffen, das mehrere Jahrzehnte umfasst. Sie beginnt mit seiner frühen „War“-Serie aus dem Jahr 1946 und führt bis zu späteren Arbeiten, die Collage, Malerei, Fotografie und Sprache vereinen.
Boris Lurie, ein Holocaust-Überlebender, entwickelte eine kompromisslose Bildsprache, die stark von seinen Lebenserfahrungen geprägt war. Seine Werke behandeln Themen wie Gewalt, Macht und kollektives Gedächtnis, indem sie häufig Bilder des Holocaust mit Fragmenten der dunklen Seiten der Konsumkultur kontrastieren. 1959 war er Mitbegründer der NO!art-Bewegung – einer radikalen Antwort auf die politischen und kulturellen Verhältnisse der Nachkriegszeit.
Die Präsentation in der Kebbel-Villa zeigt eine Auswahl wichtiger Werke aus verschiedenen Schaffensphasen von Lurie. Besonders hervorzuheben ist eine Gruppe von Arbeiten, in denen das deutsche Wort „NEIN“ im Zentrum steht – erstmals werden diese Werke der Öffentlichkeit präsentiert.
Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung findet um 13 Uhr ein Konzertvortrag statt, bei dem Werke von Komponisten wie Erwin Schulhoff, Kurt Weill, Ernest Bloch und John Williams sowie jiddische Volkslieder präsentiert werden. Von 14 bis 17 Uhr haben Besucher zudem die Möglichkeit, die Open Studios der tschechischen Gastkünstler Radka Bodzewicz und Martin Mrkva zu besuchen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf www.kebbelvilla.de.
Diese Meldung ist mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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