Schwandorf
19.01.2022 - 11:51 Uhr

Autofahrer macht sich nach Unfall zu Fuß aus dem Staub

Nachdem er mit seinem BMW im Schwandorfer Ortsteil Ettmannsdorf gegen einen Laternenmast gefahren war, flüchtete der 56 Jahre alte Fahrer schnell zu Fuß. Der Grund dafür wurde klar, als ihn die Polizei zu Hause antraf.

Ein 56-Jähriger fuhr am Mittwochmorgen in Ettmannsdorf gegen eine Laterne und flüchtete nach dem Unfall zu Fuß. Symbolbild: Stephan Jansen/dpa
Ein 56-Jähriger fuhr am Mittwochmorgen in Ettmannsdorf gegen eine Laterne und flüchtete nach dem Unfall zu Fuß.

Am frühen Mittwochmorgen wurde die Schwandorfer Polizei darüber informiert, dass ein Auto in Ettmannsdorf eine Kurve zu schnell befahren habe und dann gegen einen Laternenmast geprallt sei. Wie aus dem Bericht der Polizeiinspektion Schwandorf hervorgeht, fanden die Beamten in der St. Vitalis-Straße, Ecke Rußwurmstraße, tatsächlich einen stark beschädigten BMW X1. Allerdings fehlte vom Fahrer jede Spur.

Ein Anwohner gab laut Polizeibericht den Hinweis, dass der Fahrer ausgestiegen und zu Fuß in unbekannte Richtung davongegangen sei. Auch die kurze Zeit später am Unfallort eintreffenden Angehörigen des Fahrers konnten zunächst keinen Kontakt zu dem 56-Jährigen herstellen. Da nicht auszuschließen war, dass sich der Mann bei dem Unfall verletzt hatte und Hilfe benötigte, wurden intensive Suchmaßnahmen eingeleitet.

Drei Stunden später traf eine Streife den 56-Jährigen schließlich an seiner Wohnadresse an. Er hatte den Unfall unverletzt überstanden. Warum er sich aus dem Staub gemacht hatte, wurde schnell klar: "Der Grund seiner Flucht vom Unfallort trat bei einem Alkoholtest zutage, der trotz des Zeitverzugs ein erhebliches Ergebnis erbrachte", schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

Den 56-Jährigen erwartet nur ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Am Pkw und der Straßenlaterne entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 10 000 Euro.

OnetzPlus
Amberg05.10.2020
 
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