15.02.2019 - 15:57 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Bahn-Ausbau: Gespräche beginnen

Der Ausbau der Metropolenbahn von München und Nürnberg über Schwandorf nach Furth im Wald ist im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Nun nimmt das Projekt einen weiteren Schritt.

von Externer BeitragProfil

Ende März werden die Gespräche zwischen dem Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Bahn AG zur Planung der Bahnstrecke München/Nürnberg- Schwandorf-Furth im Wald bis zur tschechischen Grenze beginnen. Das kündigt der CSU-Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier in einer Pressemitteilung an. "Auf Grundlage dieses Ergebnisses wird dann eine Vereinbarung über die Finanzierung getroffen", schreibt der Parlamentarier weiter. Sobald diese Vereinbarungen zum Abschluss gebracht wurden, könne die DB Netz AG mit den Planungen der Metropolenbahn beginnen. "Dies ist eine gute Nachricht für meinen Wahlkreis Schwandorf- Cham", berichtet der Bundestagsabgeordneter. Anfang November vergangenen Jahres wurde die Bahnstrecke München/Nürnberg bis zur tschechischen Grenze von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft. Damit sei laut Holmeier die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Metropolenbahn für die gesamte Region unterstrichen worden.

Mit der Beauftragung der DB AG durch das Verkehrsministerium, mit der Planung zu beginnen, komme das Projekt nun einen weiteren wichtigen Schritt voran. Auch zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs in Cham gibt es laut Holmeier gute Neuigkeiten: "Die DB AG und der Freistaat Bayern haben schon vor einiger Zeit vereinbart, dass der Freistaat Bayern die Planungen zum barrierefreien Umbau finanziert". Diese Planungen könnten voraussichtlich noch in diesem Jahr begonnen werden. Zwar liege noch keine Finanzierung für die Umsetzung des Ausbaus des Bahnhofes Cham vor. Allerdings sei der Planungsbeginn eine wegweisende Grundvoraussetzung für den späteren barrierefreien Ausbau.

Anders in Schwandorf: Der Beginn für die Planungen für den barrierefreien Ausbau des dortigen Bahnhofes ist laut Holmeier noch unklar. Dies hänge zum einen damit zusammen, dass der Umfang des Auftrags für die Metropolenbahn noch nicht bekannt ist. Zum anderen wurde der Bahnhof unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien, - wie zum Beispiel dem Anlagenalter und der Fahrgastzahlen - gegenüber anderen Bahnhöfen als nicht prioritär eingestuft.

Damit sei noch nicht bekannt, wann mit den Planungen begonnen wird. "Der barrierefreie Ausbau ist für beide Bahnstationen ein wichtiges Anliegen, damit Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen können", betont Holmeier laut eigener Mitteilung. Nicht zuletzt profitieren auch Familien mit Kinderwagen und Radfahrer von dieser Maßnahme. "Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Planungen für den barrierefreien Ausbau beider Bahnhöfe zeitnah beginnen können," erklärt der Abgeordnete abschließend.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.