Schwandorf
30.03.2026 - 20:38 Uhr
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Bauunternehmen „Gebr. Donhauser“ plant neues Bürogebäude bei Schwandorf

Das Schwandorfer Bauunternehmen „Gebr. Donhauser“ möchte in der Gemarkung Kronstetten ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude errichten. Der Planungs- und Umweltausschuss bewertete die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange.

Das Bauunternehmen „Gebr. Donhauser“ ist in der Ettmannsdorfer Straße in Schwandorf ansässig. Das Büro- und Verwaltungsgebäude sowie die Stellplätze für Mitarbeiter und Besucher sind ausgelastet. Mit dem Aufstellen von Containern sorgte die Firma kurzfristig für Entlastung. Das Betriebsgelände ist eingebettet in eine Wohnbebauung und kann deshalb nicht erweitert werden. Das Unternehmen nennt die ungünstige verkehrstechnische Erschließung des Betriebsgeländes als weiteren Grund für die Aussiedlungspläne.

Deshalb schaute sich die Unternehmensführung nach einem neuen Standort um und erwarb im Stadtosten ein Grundstück für den Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit den erforderlichen Stellplätzen. Das Gelände im Ortsteil Kronstetten ist als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Der Vorhabenträger stellte deshalb einen Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Ausschuss im Stadtrat

Der Planungs- und Bauausschuss der Stadt Schwandorf billigte bereits im Oktober des vergangenen Jahres den Vorentwurf für das „Sondergebiet Büro und Verwaltung am Brunnfeld“ und beauftragte die Verwaltung mit der Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange. Bei der Sitzung am Donnerstag im Rathaus beschäftigte sich der Ausschuss mit den eingegangenen Stellungnahmen und beauftragte die Verwaltung, die Anregungen in die Planungsentwürfe einzubauen und die nächsten Schritte einzuleiten.

Weil die Fläche im städtebaulichen Außenbereich liegt, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Mit diesem Schritt will die Stadt den Standort des ortsansässigen Bauunternehmens in Schwandorf sichern und ein Abwandern verhindern. Die beengte Situation auf dem Bestandsgelände an der Ettmannsdorfer Straße mache eine Verlagerung des Standortes notwendig, hieß es in der Ausschusssitzung. Mit der Bauleitplanung soll das vom Osten her angrenzende Sondergebiet „Brunnfeld“ erweitert und der Ortseingang von Schwandorf städtebaulich attraktiv gestaltet werden. Nutzungskonflikte mit den Betrieben im Umfeld des Globus-Marktes seien nicht zu erwarten.

Supermarkt mit Backshop

Ein Kaufmann aus Walderbach betreibt im Bodenweg im Stadtteil Ettmannsdorf einen Edeka-Markt mit einer Verkaufsfläche von 780 Quadratmetern und plant in unmittelbarer Nähe einen Neubau mit doppelter Verkaufsfläche plus einem 110 Quadratmeter großen Backshop. Die Grundstückssuche scheiterte bislang an der mangelnden Abgabebereitschaft der Anlieger oder an Einwänden des Wasserwirtschaftsamtes. Die Stadt Schwandorf konnte dem Kaufmann nun aber in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Standort ein geeignetes Grundstück für den Neubau eines Supermarktes anbieten, der die Nahversorgung für die Gebiete Egelsee, Ettmannsdorf und Dachelhofen weiterhin sichern soll.

Der Planungs- und Umweltausschuss beschloss die Einleitung des Verfahrens für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Edeka-Supermarkt Bodenweg“ und hob gleichzeitig den Einleitungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Errichtung eines Einzelhandelsmarktes an der Dachelhofer Straße“ auf. Diesen hatte der Vorhabenträger bereits vor zwei Jahren gestellt. Doch das Wasserwirtschaftsamt hatte damals von diesem Standort abgeraten, weil er in einem Überschwemmungsgebiet liegt.

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