In Schwandorf haben Fachleute der Bayernwerk Netz GmbH und des Technischen Hilfswerks (THW) den Anschluss von Notstromaggregaten ans örtliche Stromnetz geprobt. Diese Übung fand auf dem Volksfestplatz statt und soll im Ernstfall schnelles und sicheres Handeln ermöglichen, wie Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, betonte. Auch Landrat Thomas Ebeling und Oberbürgermeister Andreas Feller waren anwesend, um die Übung zu beobachten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Resilienz der Infrastruktur stärken
Seit der Attacke auf das Berliner Stromnetz im Januar steht die Resilienz kritischer Infrastruktur im Fokus. Das Bayernwerk arbeitet eng mit Blaulichtorganisationen wie Feuerwehren und THW zusammen, um auf Krisen vorbereitet zu sein. Egon Leo Westphal betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden und Blaulichtorganisationen, um die Energieversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Bei der Übung in Schwandorf wurde der Anschluss von Notstromaggregaten des THW an eine Ortsnetzstation des Bayernwerks getestet. Der THW-Ortsverband Schwandorf brachte ein Aggregat mit 200 Kilovoltampere (kVA) Leistung mit, der THW-Ortsverband Amberg ein 175-kVA-Aggregat. Martin Liebl, Ortsbeauftragter des THW Schwandorf, erklärte, dass technische Absprachen und Checklisten notwendig seien, bevor die Aggregate in Betrieb genommen werden.
Erkenntnisse aus der Übung
Tilmann Gold, stellvertretender Landesbeauftragter des THW, betonte, dass Resilienz nicht erst im Einsatz entsteht, sondern durch Planung und Testen von Abläufen. Die Übung verlief erfolgreich, und die Erkenntnisse werden analysiert und mit relevanten Stellen geteilt, wie Daniel Liegl, Leiter des Kundencenters Schwandorf der Bayernwerk Netz GmbH, erläuterte. Landrat Thomas Ebeling hob die Bedeutung verlässlicher Kommunikationswege hervor, um im Ernstfall effektiv zu handeln.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.



















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