Die Länderbahn hat mit ihrem Angebot "Alex" den Zuschlag für die Zugverbindung von München über Schwandorf nach Prag erhalten. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass der aktuelle Anbieter auch nach Dezember 2023 und mindestens bis Dezember 2027 auf der Strecke unterwegs sein wird.
Künftig wird die Verbindung unabhängig von der zwischen München und Hof bedient. Dadurch soll es unter anderem seltener zu Verspätungen und kürzeren Fahrzeiten kommen. Zudem werden laut BEG am Morgen und am Abend zusätzliche Züge eingesetzt.
Die Vergabe der Verbindung hatte für Aufsehen gesorgt, weil ursprünglich der Anbieter Allegra-Deutschland GmbH den Zuschlag erhalten hatte. Allerdings bekam die Länderbahn vor der zuständigen Vergabekammer mit einem Einspruch recht, die Vergabe musste neu erfolgen. In diesem zweiten Anlauf ging die Verbindung nun an die Länderbahn.
Zuletzt hatte Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol die BEG für den Ausschreibungs-Panne kritisiert. Seiner Meinung nach habe Allegra das bessere Angebot abgegeben, wegen Ungenauigkeiten in der Ausschreibung komme nun der beste Anbieter aber nicht zum Zuge, kritisierte der Grünen-Politiker. Die BEG wies die Kritik zurück, die Ausschreibung sei fehlerfrei gewesen.













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