Schwandorf
08.07.2018 - 16:35 Uhr

Bewegt durch die Krippenzeit

Bewegung macht Spaß. Vor allem im Kletterhaus der Kinderkrippe. Beim Tag der offenen Tür konnten sich die Eltern vom Konzept überzeugen. Hirsch
Bewegung macht Spaß. Vor allem im Kletterhaus der Kinderkrippe. Beim Tag der offenen Tür konnten sich die Eltern vom Konzept überzeugen.

(rhi) Noch blickt Mama ein wenig skeptisch. Die Tochter kraxelt die Treppe hinauf, den Tunnel entlang und am anderen Ende wieder herunter. "Es kann nichts passieren", beruhigt Krippenleiterin Vanessa Ries die Eltern beim Tag der offenen Tür in der "Kinderkrippe an der Naab". Die Einrichtung für unter Dreijährige darf sich "Bewegte Krippe" nennen und hat dafür das Qualitätssiegel erhalten. Zu den Voraussetzungen gehörte die Fortbildung der Erzieherinnen. Die Kletterlandschaft ist Teil des Raumkonzeptes und soll den Bewegungsdrang der Kinder stillen. Der Träger, die Eltern-Kind-Initiative, investierte eine fünfstellige Summe und schuf damit ein Alleinstellungsmerkmal im Krippen-Angebot in der Stadt.

Die EKI ist Kooperationspartner der Arbeiterwohlfahrt. AWO-Geschäftsführerin und EKI-Vorsitzende Daniela Friedrich bedankte sich bei der Einweihungsfeier beim Personal für die Begleitung des Projekts, "an dem viele Kindergenerationen ihre Freude haben sollen". Zweite Bürgermeisterin und AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl sei beeindruckt von "diesem ausgefeilten Konzept". Sie sagte: "Die Kinderkrippe an der Naab ist Garant für eine gute Betreuung."

"Bewegung stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder", betont Leiterin Vanessa Ries. Sie unterstützt den Bewegungsdrang der Buben und Mädchen und lässt sie in der "Bewegten Krippe" ihre Grenzen ausloten. In Kombination mit gesunder Ernährung verfolgt die Betreuungseinrichtung für unter Dreijährige einen neuen pädagogischen Ansatz. Vanessa Ries erklärt: "Die Kinder sollen Anreize bekommen, ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben zu können." Bewegung fördere den Spracherwerb und stärke das seelische und körperliche Gleichgewicht, so die Krippenleiterin.

Pfarrer Alfredo Malikoski segnete die Bewegungslandschaft und erinnerte dabei an das Jesus-Wort: "Lasset die Kindlein zu mir kommen." Den Tag der offenen Tür leiteten die Kinder und Erzieherinnen mit einem Singspiel ein und verrieten, was sie im Kletterhaus am liebsten tun: Krabbeln, herunterschauen, winken, ausruhen, Bilder anschauen, spielen. Im Nu waren die Kleinen im Kletterhaus verschwunden. Und Mama und Papa gönnten sich derweil Kaffee und Kuchen.


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