05.11.2019 - 15:25 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Bürgerhaushalt: Wenig Resonanz

Ein Vorschlag für den Spielplatz "Auf der Point" hat beim Bürgerhaushalt das Rennen gemacht. Was noch verwirklicht wird, entscheidet nun der Hauptrauschuss. Die Beteiligung an der Bürger-Abstimmung ist eher ernüchternd.

Der Spielplatz "Auf der Point" in Ettmannsdorf bietet im Sommer wenig schattige Plätze . Nun soll ein Sonnenschutz her.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Zum dritten Mal hat der Stadtrat 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt, über deren Verwendung die Bürger entscheiden konnten. In den vergangenen Jahren wurde einiges realisiert darunter ein Lifter, der Behinderten den Zugang zu den Schwimmbecken der Bäder erleichtert.

In diesem Jahr hätten 120 Teilnehmer 171 Vorschläge eingereicht, teilte Rathaus-Pressesprecherin Maria Schuierer auf Nachfrage mit. Sie wurden von der Verwaltung auf Umsetzbarkeit geprüft. 13 Vorschläge blieben schließlich zur Abstimmung übrig, die bis zum 31. Oktober lief. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Mit nur 72 abgegebenen Stimmen war die Resonanz enttäuschend. Im ersten Jahr des Bürgerhaushalts hatten sich noch fast 700 Schwandorfer beteiligt.

26 Stimmen entfielen auf den Vorschlag, für den Spielplatz "Auf der Point" einen Sonnenschutz zu beschaffen. Mit 12 Stimmen lag die Beschaffung von weiteren, beschlagfreien Verkehrsspiegeln auf dem zweiten Platz. Dafür, die Wände der Pfleghofstufen mit einem Schwandorfer Motiv als Mosaik oder Gemälde zu gestalten, stimmten acht Teilnehmer. Sieben fanden die Idee gut, im Bereich Marktplatz/Pfleghof einen Wasserspender aufzustellen. Für weitere Hundekotbeutelspender, auch in den Stadtteilen, stimmten 6 Teilnehmer, 4 hielten eine Infotafel zum Jakobsweg am Tourismusbüro für eine gute Idee. Auf einen zusätzlichen Sonnenschutz im Erlebnisbad stimmten 3, für weitere Bänke am Waldspielplatz und Spielgeräte im Stadtpark 2 Schwandorfer. Für eine Rollstuhlschaukel im Park gab es eine Stimme, ebenso für weitere Abfalleimer. Zwei Vorschläge erhielten keine Stimmen. Nun entscheidet der Hauptausschuss am 18. November, wie viele der Vorschläge umgesetzt werden sollen.

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