Zum 150. Mal informierte das Landratsamt am Montag über die aktuelle Corona-Lage. Am 8. März hatte die Behörde in einer Pressemitteilung über den ersten positiven Fall im Landkreis berichtet. „Wir nehmen den Fall sehr ernst, aber es besteht kein Grund zur Panik“, hatte es damals geheißen. Zu Panik besteht laut Amtssprecher Hans Prechtl auch heute kein Anlass - dass die Pandemie aber sehr ernst zu nehmen ist, haben die vergangenen sieben Monate jedoch eindrucksvoll gezeigt. „Augen auf und durch!“ laute die Devise, verbunden mit dem Appell zu Vorsicht, Vernunft und Besonnenheit, um die Infektionsdynamik unter Kontrolle zu behalten.
Seit Freitagnachmittag sind elf neue Fälle im Kreis Schwandorf zu vermelden. Die Infektionen betreffen in fünf Fällen Maxhütte-Haidhof, jeweils zweimal Neunburg vorm Wald und Oberviechtach sowie je einmal Stadlern und Teublitz. Die Zahl der stationär zu behandelnden Covid-Patienten hat sich von zwei auf drei erhöht. Am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium in Burglengenfeld befinden sich eineinhalb Klassen in Quarantäne. Betroffen sind eine fünfte Klasse komplett sowie Teile einer Parallelklasse, deren Schülerinnen in einem Fach gemeinsam unterrichtet wurden.













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