Schwandorf
28.04.2020 - 16:22 Uhr

Corona: Dienstag kein neuer Fall

"Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bis jetzt um 16 Uhr gibt es heute keinen neuen Fall zu vermelden", teilt der Pressesprecher des Landratsamtes, Hans Prechtl, am Dienstag mit.

Die Maske als Schutz: Das disziplinierte Verhalten der Bürger trägt dazu bei, dass sich die Infektionslage im Landkreis Schwandorf derzeit beruhigt. Symbolbild: Sebastian Willnow
Die Maske als Schutz: Das disziplinierte Verhalten der Bürger trägt dazu bei, dass sich die Infektionslage im Landkreis Schwandorf derzeit beruhigt.

Es bleibt bei 432 Infektionen. Erhöht hat sich die Zahl der wieder gesunden Personen von 308 auf 318.

Mit einer interessanten Mitteilung ist laut Prechtl dieser Tage das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin an die Öffentlichkeit getreten. Zwei Zelltypen in der Nase sind wahrscheinlich die ersten Eintrittspforten für das Coronavirus. Die Zellen der Nase sind für das Virus leicht zu erreichen. Eine weitere Eintrittspforte ist die Hornhaut des Auges, weshalb es zu den bekannten Hygieneregeln zählt, sich nicht mit ungewaschenen Händen die Augen zu reiben oder ins Gesicht zu fassen. Und als dritte Andockstelle für das Virus nennt die Studie die Darmschleimhaut.

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wird der Bundeswettbewerb um ein Jahr verschoben. Die teilnehmenden Dörfer werden von der Bundesbewertungskommission statt wie geplant im Jahr 2022 ein Jahr später im Jahr 2023 bereist. Die Auszeichnung der Siegerdörfer findet dann bei der Internationalen Grünen Woche 2024 in Berlin statt. Aus diesem Grund wird auch der weitere zeitliche Ablauf des bayerischen Wettbewerbs angepasst. Der Bezirksentscheid wird von 2020 um ein Jahr verschoben auf das Jahr 2021, der Landesentscheid von 2021 auf 2022.

 
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