Die Zahl der mit oder an Corona verstorbenen Personen ist im Landkreis Schwandorf über den Jahreswechsel von 64 auf 67 gestiegen. Verstorben sind zum Ende des alten Jahres ein 74-jähriger Mann, der zu Hause gelebt hatte, und in den ersten Tagen des neuen Jahres ein 75-jähriger Mann und eine 91-jährige Frau, die in Heimen in Nittenau und Pfreimd gewohnt hatten. "Damit bestätigt sich nicht nur heute, dass im Zuge der sogenannten zweiten Corona-Welle leider mehr Menschen als bei der ersten Welle sterben", schrieb dazu der Pressesprecher des Landratsamtes, Hans Prechtl. Im Rahmen der ersten Welle hatte der Kreis 20 Todesfälle zu verzeichnen, seit Beginn der zweiten Welle bis heute sind es bereits 47. Das Infektionsgeschehen verlief in den Tagen des Jahreswechsels so: am Mittwoch, 30. Dezember, 56 neue Fälle, am Donnerstag, 31. Dezember, 35 neue Fälle, am Freitag, 1. Januar, 4 neue Fälle und am Samstag, 2. Januar, 22 neue Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen stieg damit auf 3507. Die 7-Tage-Inzidenz liegt beim Robert Koch-Institut und beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übereinstimmend bei rund 96,7. Von den sieben Landkreisen in der Oberpfalz liegen aktuell nur Schwandorf und Regensburg unter hundert.
In der Senioreneinrichtung St.-Johannis-Stift in Pfreimd wurde der Ausbruch inzwischen vollständig abgearbeitet. Nachdem alle Heimbewohner aus der Quarantäne entlassen werden konnten, wurde das Infektionsgeschehen offiziell für beendet erklärt. Neue Fälle gab es allerdings in zwei anderen Heimen im Landkreis. Im Phönix Seniorenzentrum in Maxhütte-Haidhof ist ein Wohnbereich betroffen mit fünf bestätigten Fällen unter den Bewohnern und einem Fall bei einem Mitarbeiter. Im Elisabethenheim in Schwandorf, aus dem in den letzten Tagen bereits Fälle gemeldet worden waren, ist nach je einem weiteren Fall auf zwei verschiedenen Ebenen in den kommenden Tagen eine Reihentestung geplant.
Im Impfzentrum in Nabburg fanden auch über Neujahr Impfungen statt. "Wir weisen erneut darauf hin, dass ein Einlass nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist", teilte das Landratsamt nochmals mit.















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