Mit 64 Fällen am Mittwoch steigt die Gesamtzahl der registrierten Corona-Infektionen im Landkreisgebiet auf 5440. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und vom Robert-Koch-Institut (RKI) übereinstimmend mit 183,3 angegeben. Sie bleibt damit gegenüber Mittwoch unverändert. "Aufgrund sehr vieler Fälle am heutigen Donnerstag, und zwar mehr als gestern, gehen wir für morgen von einer Steigerung der Inzidenz aus", wagt Landratsamtssprecher Hans Prechtl einen Ausblick, der alles andere als optimistisch stimmt. Im Krankenhaus in Burglengenfeld ist eine 94-jährige Frau verstorben, die zu Hause gewohnt hatte. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf 117.
Die im Barmherzige Brüder Krankenhaus St. Barbara Schwandorf vorgenommene Reihentestung verlief unauffällig. Einige Schulklassen und Kita-Gruppen konnten am Donnerstag wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Die Reihentestung im Refugium Pflegeheim in Neunburg vorm Wald ergab drei positive Mitarbeiter und vier positive Bewohner. Ein Covid-Bereich mit Schleuse wurde eingerichtet. Aktuell besteht ein Aufnahme- und Besuchsstopp.
Der im Landkreis Schwandorf koordinierende Arzt der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Dr. Univ. Bologna Stephan Gilliar, hat sich mit einem Brief an alle niedergelassenen Ärzte gewandt. Die Beteiligung am Impfgeschehen wird vorbereitet.
Ab Montag findet in allen Abschlussklassen Präsenzunterricht statt, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, ansonsten ist Wechselunterricht. In allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
Die Verantwortlichen des Impfzentrums werden in letzter Zeit vermehrt darauf angesprochen, warum der Impfpass zum Impftermin nicht mitgebracht werden muss. Statt des üblichen Eintrags in den bekannten gelben Impfpass vergibt das Impfzentrum Nabburg nach der erfolgten Zweitimpfung, also erst nachdem der maximale Impfschutz besteht, eine Impfkarte als Bestätigung für die Covid-19-Schutzimpfung. Hierauf sind sowohl das Datum der Erst- als auch der Zweitimpfung vermerkt sowie die exakte Beschreibung des verabreichten Vakzins. Künftig könnte diesem Impfnachweis größere Bedeutung im gesellschaftlichen Leben zukommen, falls die Politik Öffnungen nur für geimpfte Bevölkerungskreise beschließen sollte. In diesem Falle kann die Impfkarte entweder dem Impfpass beigelegt oder als zusätzliches Dokument in der Geldbörse mitgeführt werden. Zudem bietet nach Auffassung des ärztlichen Leiters des Nabburger Impfzentrums, Dr. Moritz Maenner, die Impfkarte mehr Schutz gegen Missbrauch. Während auf dem normalen Impfpass die persönlichen Daten wie Name und Geburtsdatum lediglich auf der Vorderseite abgedruckt sind, ist die Impfkarte personalisiert und deshalb genau einer bestimmten Person zuordenbar.
Nach dem Aufruf, den Einsatz von Saisonarbeitskräften in der Landwirtschaft rechtzeitig zu melden, haben sich bislang erst zwei Firmen mit dem Landratsamt in Verbindung gesetzt. "Wir bitten deshalb erneut alle Betriebe, die auf den Spargel- und Erdbeerfeldern ausländische Erntehelfer beschäftigen möchten, mit uns in Kontakt zu treten", heißt es in der Tagesmeldung der Behörde.















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