Schwandorf
18.02.2021 - 17:42 Uhr

Corona im Landkreis Schwandorf: Britische Mutation auf dem Vormarsch

Der Landkreis Schwandorf hat den 111. Todesfall in Verbindung mit Corona zu beklagen. Unterdessen wird deutlich: Mehr als ein Drittel der Infektionen ist derzeit auf die britische Mutation zurückzuführen.

Symbolbild: Christophe Gateau

Mit 29 Fällen vom Mittwoch erhöhte sich die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreis auf 4631. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und vom Robert-Koch-Institut (RKI) übereinstimmend mit 89,9 angegeben, was wieder einen leichten Anstieg bedeutet. Verstorben ist eine 92-jährige Heimbewohnerin. Die Zahl der Todesfälle beträgt somit jetzt 111.

Nachdem inzwischen auch die Ergebnisse der Endtestung der Mitarbeiter im Herzog-Ottheinrich-Haus der Seniorenresidenz Naabtalpark in Burglengenfeld vorliegen und diese allesamt negativ sind, konnte das Ausbruchsgeschehen vom Gesundheitsamt offiziell für beendet erklärt werden. Die Endtestung im Seniorenheim in Wackersdorf wird am Freitag erfolgen.

Deutschland und die Welt14.04.2021

Eine Auswertung der in der ersten Februarhälfte nachgewiesenen Infektionen ergab, dass in 34,4 Prozent der Fälle vom Vorliegen der britischen Virusvariante auszugehen ist. Zwar sind nur wenige Fälle durch eine Ganzgenomsequenzierung bestätigt, bei den anderen Fällen liegt aber eine eindeutige Deletion vor, die auf eine Mutation schließen lässt. Hinweise auf die beiden anderen bekannten Mutanten, nämlich die südafrikanische und die brasilianische Virusvariante, gibt es im Landkreis Schwandorf bislang nicht.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.