Schwandorf
16.11.2020 - 17:37 Uhr

Corona im Landkreis Schwandorf: Ein Toter und steigende Inzidenz

Der hohe Inzidenzwert im Landkreis Schwandorf ist von 244,81 auf 268,48 nochmals deutlich angestiegen. Maßgeblich sind dafür 66 neue Fälle, die am Sonntag zu registrieren waren.

Symbolbild: Christophe Gateau

Das Landratsamt gab am Montag bekannt, dass am Sonntag 66 neue Corona-Fälle zu registrieren waren. Dadurch kletterte im Landkreis Schwandorf die Inzidenz (bestätigte Fälle pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) auf 268,48. Am Freitag ist wenige Stunden nach der Aufnahme in ein Krankenhaus ein 1969 geborener Patient verstorben, teilte das Amt ebenfalls am Montag mit. Es handelte sich dabei um keinen Heimbewohner.

Im Kindergarten in Schönsee wurde am Montag auch die vierte Gruppe unter Quarantäne gestellt. Die Einrichtung war bereits für zwei Wochen komplett geschlossen worden. Ebenfalls mussten zwei Schulklassen unter Quarantäne gestellt werden. Betroffen ist eine neunte Klasse der Konrad-Max-Kunz-Realschule in Schwandorf und eine Klasse im Haus des Guten Hirten, einer Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung in Schwandorf- Ettmannsdorf. In den Seniorenheimen in Teublitz und Schwarzenfeld finden weitere Reihentestungen statt. In den Heimen in Schwandorf und Nabburg, über die mehrmals berichtet wurde, bleibt die Quarantänezeit abzuwarten.

Deutschland und die Welt14.04.2021

Die Homepage des Landkreises Schwandorf, auf der auch fortlaufend über die Corona-Situation im Landkreis berichtet wird, wurde mit einem anderen System hinterlegt und verbessert. Die Informationen sind jetzt in die Landkreis-Homepage eingebettet und erscheinen sofort, wenn dort auf der Titelseite unter „Schnell gefunden“ der Button „Coronavirus“ angeklickt wird. Die bisherige „Zwischenseite“ entfällt. Unter „Downloads“ hat man dazu auch oft gestellte Fragen und Antworten darauf eingestellt. Es handle sich hierbei um Antworten auf die derzeit am Bürgertelefon am häufigsten gestellten Fragen, hieß es in einer Pressemitteilung.

"Da uns zahlreiche Zuschriften erreichen, in denen wir gebeten werden, doch die Orte wieder zu veröffentlichen, in denen sich neue Infektionen zugetragen haben, möchten wir ankündigen, dass wir dazu in den nächsten Tagen eine neue Verfahrensweise vorstellen werden", teilte Amtssprecher Hans Prechtl abschließend mit.

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