Schwandorf
17.11.2020 - 16:07 Uhr

Corona im Landkreis Schwandorf: Verlangsamter Anstieg

Vom Montag meldet das Landratsamt Schwandorf 22 neue Corona-Fälle. In der Bewertung lässt dieser im Vergleich zu den Vortagen geringe Anstieg der Infektionen verschiedene Schlüsse zu.

Symbolbild: Christophe Gateau

22 neue Fälle: Das klingt nach wenig. Ob die niedrigere Fallzahl der Tatsache geschuldet ist, dass am Montag weniger Befunde eingehen, weil am Sonntag weniger getestet wird, oder ob der Teil-Lockdown mit 14-tägiger Verzögerung jetzt wirkt, werden die nächsten Tage zeigen, meinte das Landratsamt am Dienstag. Diese Verzögerung – auch bis hin zu einer Trendumkehr erst nach drei Wochen – habe man bei den Maßnahmen im März und auch jüngst beim Lockdown im Berchtesgadener Land erlebt. Denn wie die Experten sagen, dauert es schon wegen der Inkubationszeit mindestens zwei Wochen, ehe sich ein Infektionsgeschehen in den Statistiken signifikant widerspiegelt. Oder anders gesagt: Die Zahlen von heute geben das Infektionsgeschehen von vor zwei Wochen und länger wieder.

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Auch am Dienstag mussten zwei Klassen unter Quarantäne gestellt werden. Betroffen sind eine sechste Klasse am Gymnasium Oberviechtach und eine zehnte Klasse am Gymnasium Schwandorf. Keine neuen Fälle sind in den Seniorenheimen im Landkreis zutage getreten.

Seit letzter Woche hat der Landkreis 14 600 Schnelltests an Krankenhäuser, Alten- und Behindertenheime, ambulante Pflegedienste und betreute Wohngemeinschaften ausgegeben. Auch Schnelltests dürfen nur durch Ärzte oder von ihnen beauftragtes medizinisches Fachpersonal vorgenommen werden. Sie ersetzen im rechtlichen Sinne nicht die standardmäßige PCR-Testung. So ist ein Schnelltest zum Beispiel nicht zum Freitesten nach der Einreisequarantäneverordnung zur Verkürzung der Quarantänezeit geeignet.

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