Schwandorf
02.02.2021 - 16:33 Uhr

Corona: Mutation im Landkreis Schwandorf angekommen?

Der Verdacht besteht: Eine Person aus dem südlichen Landkreis Schwandorf könnte mit einer Corona-Infektion aus Großbritannien infiziert sein. Das Ergebnis einer Ganzgenomsequenzierung bleibt jedoch abzuwarten.

Symbolbild: Christophe Gateau

Mit 20 neuen Fällen vom Montag erhöhte sich die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Landkreis auf 4212. Diese Zahl nannten am Dienstag sowohl das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) als auch das Robert-Koch-Institut (RKI). Auch die Sieben-Tage-Inzidenz wurde übereinstimmend mit 80,5 angegeben, was einen Anstieg bedeutete. Verstorben ist am Dienstag eine 67-jährige Heimbewohnerin. 105 Personen sind somit inzwischen mit oder an Corona verstorben.

"Im Hinblick auf Verdachtsfälle der britischen Mutation haben wir heute eine weitere Ganzgenomsequenzierung eingeleitet", berichtete das Landratsamt. Eine Person, die auffälligerweise eine ausgeheilte, bestätigte Infektion hatte, danach negativ getestet wurde und wochenlang beschwerdefrei war, zeigte erneut Symptome und wies aktuell eine positive Testung auf. Diesen ungewöhnlichen Verlauf nahm das Gesundheitsamt zum Anlass, der Sache nachzugehen. Dass tatsächlich die Mutation aufgetreten ist, kann laut Amtssprecher Hans Prechtl zumindest bisher nicht bestätigt werden.

Deutschland und die Welt14.04.2021

In den Loew-Werkstätten in Wernberg-Köblitz wurden ein Mitarbeiter und ein Betreuer positiv getestet. Eine Reihentestung findet noch am Dienstag statt. Im Elisabethenheim in Schwandorf wurde eine mitarbeitende Person positiv getestet. Erfreulich war laut Landratsamt, dass in zwei Einrichtungen das Ausbruchsgeschehen offiziell für beendet erklärt werden konnte. Das gilt für die Loew-Einrichtung in Glaubendorf (Markt Wernberg-Köblitz) und das Altenheim Phönix in Maxhütte-Haidhof.

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