Waren es in der letzten Woche vier Gemeinden des Landkreises Schwandorf, in denen keine neuen Corona-Infektionen festgestellt wurden, so blieb in der Woche vom 29. Dezember bis 4. Januar nur die kleinste Gemeinde Weiding ohne Fall. Auffallend sind in dieser Woche die 23 neuen Fälle in der zweitkleinsten Gemeinde Stadlern (514 Einwohner).
Betroffen sind hier mehrere Familien mit zwei bis drei Folgefällen pro Fall. Auch Omikron-Nachweise liegen dem Gesundheitsamt inzwischen vor, obwohl es keine nennenswerte Reiseanamnese gebe. Das Beispiel Stadlern ist laut Landratsamt wohl ein Vorgeschmack darauf, was für ein Lauffeuer ein Omikron-Funke nach sich ziehen kann.
54 Fälle in Schwandorf
Bei der Anzahl der Fälle war erneut Schwandorf (54) der Spitzenreiter. Es folgten Neunburg vorm Wald (30), Wackersdorf und Stadlern (jeweils 23), Schwarzenfeld (19), Teublitz (16), Maxhütte-Haidhof (15), Schmidgaden (14), Schönsee (13), Nabburg (11) und Oberviechtach (10).
In den sieben Tagen vom 29. Dezember bis 4. Januar gab es eine neue Infektion pro 488 Einwohner (148 960 Einwohner im Landkreis geteilt durch 305 Fälle). Seit Anfang Dezember haben sich die Fallzahlen wie folgt entwickelt: 22. bis 28. Dezember 256 Infektionen, 15. bis 21. Dezember 443 Infektionen, 8. bis 14. Dezember 626 Infektionen und 1. bis 7. Dezember 694 Infektionen.
2517 Testungen
Das Rote Kreuz und die Johanniter haben in der bis 2. Januar dauernden 52. Kalenderwoche 2517 Testungen ausgeführt. In der Vorwoche waren es 3311. 41 positive Schnelltestungen ergeben für die 52. Kalenderwoche eine Quote von 1,63 Prozent, in der 51. Kalenderwoche waren es 0,60 Prozent. Zu beobachten ist eine deutliche Erhöhung des Anteils positiver Testungen gegenüber der Vorwoche. Am 3. Januar waren von 344 Testungen schon sieben positiv, was einer Quote von rund zwei Prozent entspricht.









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