Zur Gruppe derjenigen, die von der Heteronormalität abweichen, gehören Trans- und Intersexuelle, Non-Binäre, Asexuelle und Aromantische sowie Bi-, Poly- und Pansexuelle. Vertreter dieser Gruppierungen trafen sich zum Christopher-Street-Day in Schwandorf. Vom Markplatz aus zogen rund 300 Teilnehmer durch die Innenstadt, um sich gegen jede Art von Diskriminierung zu wehren.
Landtagsvizepräsident Karl Freller hat die Schirmherrschaft der Christopher Street-Days übernommen und bat in einem Grußwort um Toleranz. Kunterbunt-Pressesprecher Philipp Pietsch stellte die Veranstaltung unter das Motto „Sichtbarkeit macht Sicherheit“ und kündigte weitere öffentliche Auftritte in Amberg und Sulzbach-Rosenberg an.
„Tägliche werden queere Personen beleidigt und bedroht“, sagte Luca Fabien Dotzler, Mitglied im Arbeitskreis „QueerGrün Mittelfranken“ und Vorstandsmitglied der deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität. Sie beobachtet „ein Umfeld der Angst“. Diskriminierungen würden in der Familie, in der Schule, in der Arbeit und im Öffentlichen Personennahverkehr stattfinden.
Die kommunalpolitischen Vertreter Franz Schindler, Ulrike Roidl, Peter Wein, Marion Juniec-Möller und Uschi Maxim zeigten ihre Solidarität mit der „queeren Community“ und reihten sich in den Demonstrationszug ein. Die Kundgebung verlief friedlich, auch wenn „queerphobe Personen“ die Veranstaltung zu stören versuchten.
Das queere Netzwerk „Kunterbunt Amberg“ wurde im November 2018 gegründet, um Demonstrationen in Amberg, Schwandorf und Sulzbach-Rosenberg zu organisieren und die Andersartigkeit ihrer Mitglieder sichtbar zu machen.













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