12.12.2019 - 14:34 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Doppelspitze beim DGB-Kreisverband

Wolfgang Kurzendorfer und Thomas Hiltl übernehmen beim DGB in Schwandorf gemeinsam die Führungsaufgaben. Ihr Ziel ist es, die Tarifbindung zu stärken.

Wolfgang Kurzendorfer (links) und Thomas Hiltl (rechts) führen den DGB-Kreisverband zusammen mit Katja Ertl.
von Externer BeitragProfil

In einer Sitzung des DGB-Kreisverbands wurden der Vorsitzende des Kreisverbands, Wolfgang Kurzendorfer, und der Vorsitzende des Ortskartells, Thomas Hiltl, einstimmig im Amt bestätigt. Neu ist: Sie vertreten sich ab jetzt gegenseitig.

Wolfgang Kurzendorfer (Gewerkschaft Verdi) und Thomas Hiltl (IG Metall) freuen sich nach eigenen Angaben auf die Aufgabe und auf die gegenseitige Zusammenarbeit, die sie jetzt noch weiter intensivieren können. "Der Deutsche Gewerkschaftsbund ist die größte Dachorganisation von Gewerkschaften in Deutschland. Ihm gehören acht Mitgliedsgewerkschaften mit rund sechs Millionen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern an. Es ist toll, auch über die eigenen Gewerkschaftsgrenzen hinweg mit vielen Ehrenamtlichen zusammen zu arbeiten und den Kreisverband nach außen zu vertreten", so Wolfgang Kurzendorfer.

Auch Thomas Hiltl, Betriebsrat bei der Firma Krones, weiß: "Mit dem DGB-Kreisverband geben wir dem DGB in der Kommune ein Gesicht und eine politische Stimme. Gegenüber politischen und gesellschaftlichen Akteuren in Schwandorf sowie in der lokalen Öffentlichkeit vertreten wir gewerkschaftliche Themen und Arbeitnehmerinteressen. Kurz: wir nehmen vor Ort dort Einfluss, wo die Beschäftigten und Gewerkschaftsmitglieder leben und arbeiten."

Neben dem aktuellen Schwerpunktthema des DGB-Zukunftsdialogs "Stärkung der Tarifbindung" wollen sich die Beiden vor allem für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen im Landkreis einsetzen. Dazu zählen sie faire Löhne, sichere Arbeitsplätze, weniger Befristungen und eine Rente, von der die Menschen auch im Alter leben können.

Unterstützt werden die ehrenamtlichen Vorsitzenden durch die hauptamtliche Struktur der Regionsgeschäftsstellen. DGB-Regionssekretärin Katja Ertl gratulierte den Beiden zum einstimmigen Ergebnis. "Die eigenständigen Strukturen vor Ort in Stadt und Landkreis führen zu einer ganz anderen öffentlichen Wahrnehmung der Gewerkschaften. Durch die verstärkte Einbindung ehrenamtlicher Kolleginnen und Kollegen im Kreisverband und im Ortskartell haben wir eine viel stärkere Anbindung an die Basis", so Ertl. Dies gelte für den Kreisverband insbesondere bei der Regional- und Strukturpolitik. Für die Zukunft werde sich die Frage nach der Deckung des Fachkräftebedarfs zunehmend stellen.

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