Am Dienstag, 23. August, erhielt eine 97-Jährige aus Schwandorf einen Anruf ihrer Enkelin. Laut Polizeibericht gab sich diese mit ihrem echten Namen zu erkennen und behauptete, im Ausland einen Unfall gehabt zu haben. Anschließend übernahm ein vermeintlicher Staatsanwalt den Anruf und forderte 185.000 Euro. Da die Rentnerin die Summe nicht hatte, fragte der Anrufer nach Goldschmuck. Er forderte sie auf, diesen zu wiegen. Danach sollte sie ein Taxi anrufen und nach Nürnberg in die Fürther Straße fahren. Glücklicherweise erschien der Sohn der Geschädigten rechtzeitig und konnte die Fahrt nach Nürnberg unterbinden.
Einen Tag später erhielt die Dame erneut einen Anruf von einer angeblichen Enkelin, die sich im Verlauf des Gespräches auch als Tochter ausgab. Diese habe angeblich einen tödlichen Unfall gehabt und forderte nun 40.000 Euro von der Dame. Anschließend sprach ein angeblicher Polizist der "Polizei Schwanzdorf" mit der 97-Jährigen. Auf Nachfrage der 97-Jährigen, ob es sich nicht eher um die "Polizei Schwandorf" handeln würde, wurde dies verneint. Die 97-Jährige durchschaute den Betrugsversuch und legte auf.
Von Seiten der Polizei wird geraten, ältere Menschen zu sensibilisieren, nicht auf die Masche mit Unfällen im Ausland hereinzufallen.













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