29.03.2019 - 10:19 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Erst Jugendtreff, dann Marionettentheater

Ehemalige Sparkassenfiliale in Fronberg wird zunächst Ausweichquartier - Auch Probe-Möglichkeiten für weitere Theatergruppen

Der Jugendtreff in Krondorf ist wegen Schimmelbelastung des Gebäudes zu. Ausweichquartier sollen die ehemalige Sparkasse in Fronberg und der benachbarte Sperl-Stadel werden.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Der Jugendtreff an der Krondorfer Straße musste wegen Schimmelbefalls erneut geschlossen werden (wir berichteten). Ein Ausweichquartier sei gefunden, sagte Oberbürgermeister Andreas Feller am Mittwoch im Bauausschuss. Die ehemalige Sparkasse in Fronberg. Auf lange Sicht könnte das Gebäude neben dem Künstlerhaus einer Schwandorfer Institution Heimat werden.

Das Gebäude werde derzeit gereinigt, sagte Feller. Auch der Sperl-Stadel könne dann für Veranstaltungen des Jugendtreffs genutzt werden. Schon im vergangenen Jahr war der Treff in Krondorf wegen Schimmels geschlossen worden. "Wir haben gereinigt und teilsaniert", sagte Feller. Nun hätten Messungen erneut eine Belastung ergeben. Der werde man jetzt auf den Grund gehen. Deshalb habe er die Schließung angeordnet. Übergangsweise werden der Jugendtreff nun in Fronberg unterkommen, sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind.

Im Bauprogramm sind für die ehemalige Sparkasse, die der Stadt gehört, 20 000 Euro eingestellt, bis 2012 sogar 150000 Euro. Laut der Leiterin des Hochbauamts, Barbara Hellerbrand, könnte hier einmal das Schwandorfer Marionettentheater Platz finden. OB Feller konkretisierte, dass er sich so Vorteile fürs Künstlerhaus erwarte: Der Raum im Obergeschoss sei dann während der Spielzeit im Winter nicht mehr dauern belegt. Außerdem müsste das Künstlerhaus-Personal dann während der Aufführungen nicht mehr dauernd vor Ort sein. Und: Auch weitere Theatergruppen der Stadt könnten hier proben. Der zusätzliche Platzbedarf für die Kunstsammlung des Bezirks Oberpfalz, die im Künstlerhaus beheimatet ist, könne in einer ehemaligen Wohnung und weiteren Räumen der Sparkasse gedeckt werden, ergänzte Hellerbrand. Insofern seien die eingestellten 20000 Euro als Vehikel zu sehen, um einerseits konkreter planen und andererseits auch mögliche Fördermöglichkeiten abklopfen zu können.

Nochmal Kultur: Damit das Stadtmuseum weitgehend barrierefrei wird, sind 180000 Euro nötig. 40000 Euro davon werden in diesem Jahr ausgegeben. Die Umbauten erfolgen im Zuge der Neukonzeption der Dauerausstellung. 11000 Euro an Restzahlungen sind noch für die Sanierung des Treppenaufgangs am Blasturm vorgesehen.

Mitteilung der Stadt

Schwandorf

 

 

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