60 Jahre nach seiner Gründung löst sich der "Heimatverband der Falkenauer" auf. Beim 35. Bundestreffen der Vertriebenen am 18. September in Schwandorf wird der Vorstand den Nachlass an die Stadt Schwandorf übergeben. "Es hat keinen Sinn, so lange zu warten, bis der Letzte verstorben ist", schreibt Vorsitzender Gerhard Hampl in der jüngsten Ausgabe des "Falkenauer Heimatbriefes". Davon unberührt soll allerdings die Patenschaft der Sudetendeutschen mit der Stadt Schwandorf bleiben, die bereits vor der Gründung des Heimatverbandes geschlossen worden sei. Die Stadt werde weiterhin zum Falkenauer Treffen mit Kranzniederlegung am "Wastl" in der Kreuzbergallee einladen und den Nachlass der Heimatstube übernehmen, so der Vorsitzende. In den Hochzeiten kamen regelmäßig Tausende von Vertriebenen und Spätaussiedlern aus ganz Deutschland zum Treffen nach Schwandorf. In den letzten Jahren ließen die Besucherzahlen stark nach, so dass sich der Vorstand zu diesem Schritt entschloss.
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