Die vergangenen vier Konzerte standen unter dem Thema "Wein, Weib und Gesang". Daraus wird heuer das Motto "Wir feiern Bayern". Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld reiht die Veranstaltung ein in die "Konrad-Max-Kunz-Tage" und lässt noch einmal das Theaterensemble mit dem Szenenspiel "Kunz & Konsorten" auftreten. Das Stück ist eine Gemeinschaftsproduktion des SADTheaters, der Theaterbühne, der Kolping-Theatergruppe und des Sängerbundes unter der Regie von Christina Fink-Rester.
Die Stadt Schwandorf ist stolz auf ihren berühmten Sohn Konrad Max Kunz. Zu Lebzeiten spielte der Komponist der Bayernhymne in seiner Heimatstadt aber kaum eine Rolle. Im Gegensatz zu Vater Franz Michael Kunz und Konrads jüngerem Bruder Christian, die als rechte "Hallodri" in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Stadtarchivar Josef Fischer hat einige Episoden recherchiert und gemeinsam mit Regisseurin Christina Fink-Rester im Schauspiel "Kunz & Konsorten" zusammengefasst.
Der Schwandorfer Beitrag zu "100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre Bayerische Verfassung" ist an diesem Abend noch einmal im Sperl-Stadl zu sehen. Zum Thema passt auch das "Schwandorf-Lied" des Musikprofessors und Schwandorfer Ehrenbürgers Josef Zilch, das der Leiter des Sängerbund-Chores, Michael Koch, ins Programm aufnimmt.
Franz Sichler, ebenfalls Ehrenbürger der Stadt, hat dazu unter dem Titel "Schwandorf, i hob die gern" 14 Strophen verfasst. Darin schwärmt der Autor von den Schönheiten und Raritäten seiner Heimatstadt und erinnert an einige Originale. Mit dem "Dampfnudel-Lied" von Franz-Xaver Engelhart will der gemischte Chor des Sängerbundes den Zuhörern Appetit machen auf die Schmankerln, die an diesem Abend serviert werden.
Das Akkordeon-Quartett des Sängerbundes begleitet die Chorsänger und sorgt für die musikalische Untermalung. Ganz im Sinne des kürzlich verstorbenen Mitglieds Sigmar Möller, der dem Akkordeon-Quartett angehörte. "Es verspricht ein schöner Abend zu werden", sagte Oberbürgermeister Andreas Feller bei der Programmvorstellung im Rathaus. Vor allem bei freiem Eintritt. Der Veranstalter erwartet allerdings freiwillige Spenden, die zusammen mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken der Förderung des Nachwuchschores zugute kommen.
Der Oberbürgermeister will dazu ebenfalls seinen Beitrag leisten und spendet ein Fass Bier. Dafür bedankte sich der Schatzmeister des Vereins, Joachim Baranek, mit einer Flasche Konrad-Max-Kunz-Bier und einer Flasche mit jenem Wein, der an diesem Abend angeboten wird. Statt der Dampfnudeln werde der Sängerbund Wurstsalat und Obatztn servieren. Der Sängerbund stehe für Tradition, Geselligkeit und Brauchtumspflege und lasse sich gerne in das Programm der Stadt zu "100 Jahre Freistaat Bayern" einbinden.
Der Eintritt ist frei. Vorsitzende Monika Schenk besteht allerdings auf Tischreservierungen. Nur wer sich bei ihr unter der Nummer 09431/9391 (auch auf Anrufbeantworter) anmelde, könne sicher sein, einen Platz zu bekommen.



















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