Schwandorf
30.06.2026 - 12:00 Uhr

Feuerwehren im Landkreis Schwandorf im Dauereinsatz

Ein heißes Wochenende hat die Feuerwehren im Landkreis Schwandorf stark gefordert. 19 Brandeinsätze und 24 technische Hilfeleistungen hielten die Einsatzkräfte auf Trab.

Die Feuerwehr war in den vergangenen Tagen gut beschäftigt. Bild: Niklas Treppner/dpa
Die Feuerwehr war in den vergangenen Tagen gut beschäftigt.

Die anhaltende Hitze und extreme Trockenheit haben den Feuerwehren im Landkreis Schwandorf am vergangenen Wochenende ein außergewöhnlich hohes Einsatzaufkommen beschert. Innerhalb von nur drei Tagen mussten die Einsatzkräfte 19 Brandeinsätze, darunter 13 Wald- und Vegetationsbrände sowie 24 technische Hilfeleistungen bewältigen. Mehrere größere Einsatzlagen ereigneten sich zeitgleich, wodurch zahlreiche Einsatzkräfte über Stunden hinweg gebunden waren und vorsorglich drei Wachbesetzungen eingerichtet werden mussten, um den Brandschutz jederzeit sicherzustellen. Das Wochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie unverzichtbar jede einzelne Feuerwehr und das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner für die Sicherheit der Bürger im Landkreis Schwandorf sind, teilt die Kreisbrandinspektion Schwandorf mit.

Einsatzbilanz und Herausforderungen

Bereits am Freitagabend wurden die Feuerwehren im Inspektionsbereich Süd zu einem größeren Wald- und Flächenbrand im Gemeindebereich Wackersdorf alarmiert. Noch während dieser Einsatz lief, mussten weitere Kräfte zu einem Vegetationsbrand im Stadtgebiet Schwandorf ausrücken. Am Samstag setzte sich die angespannte Lage fort. Im Stadtgebiet Pfreimd wurden die Feuerwehren zunächst zu einem Waldbrand alarmiert. Während dieses Einsatzes ging die Meldung über einen weiteren Waldbrand im Bereich Stulln ein. Zeitgleich kam es ebenfalls im Stadtgebiet Pfreimd zu einem Dachstuhlbrand. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Einsatzlage und der Vielzahl gebundener Einsatzkräfte wurden vorsorglich drei Wachbesetzungen eingerichtet, um den abwehrenden Brandschutz im Landkreis jederzeit sicherzustellen.

Am Sonntag waren die Feuerwehren erneut bei einem größeren Waldbrand im Bereich Haag bei Schwarzhofen im Inspektionsbereich Ost gefordert. Die aufwendigen Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin und machten erneut einen hohen Personal- und Materialeinsatz erforderlich. Gerade Wald- und Vegetationsbrände stellen die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Neben der eigentlichen Brandbekämpfung müssen oftmals großflächig Waldböden geöffnet und Glutnester abgelöscht werden, um ein Wiederaufflammen der Brände zuverlässig zu verhindern. Diese Arbeiten sind körperlich äußerst belastend und erfordern über viele Stunden hinweg eine große Anzahl an Einsatzkräften. Die hochsommerlichen Temperaturen erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich und verlangten den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern am gesamten Wochenende Höchstleistungen ab.

Unterstützung und Zusammenarbeit

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte waren sowohl am Samstag als auch am Sonntag Polizeihubschrauber in die Löschmaßnahmen eingebunden. Darüber hinaus unterstützte die Luftbeobachtung Bayern vom Stützpunkt Schmidgaden die Einsatzleitung bei der Lageerkundung aus der Luft. Ebenso waren der Rettungsdienst, die Bergwacht sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) bei den größeren Einsatzlagen beteiligt. Kreisbrandrat Christian Demleitner lobte die hohe Einsatzbereitschaft und den kameradschaftlichen Zusammenhalt der Feuerwehren im Landkreis. Trotz des hohen Einsatzaufkommens unterstützten zahlreiche Feuerwehren die Feuerwehr Iffelsdorf bei ihrem Jubiläum, was die Solidarität innerhalb der Feuerwehren unterstreicht.

Die Kreisbrandinspektion Schwandorf bedankt sich laut einer Pressemitteilung ausdrücklich bei allen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren unermüdlichen Einsatz. Ein besonderer Dank gilt den Landwirten, die mit Güllefässern und Wassertransporten die Löschmaßnahmen unterstützten, ebenso der Polizei, den Besatzungen der Polizeihubschrauber, der Luftbeobachtung Bayern, dem Rettungsdienst, der Bergwacht sowie allen weiteren beteiligten Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit. Landrat Thomas Ebeling betonte die Leistungsfähigkeit des Ehrenamts im Landkreis Schwandorf und dankte allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre außergewöhnliche Einsatzbereitschaft.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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