31.08.2018 - 11:50 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Folgenschwerer Trugschluss

Wer zu betrunken ist, um Fahrrad zu fahren, nimmt eben das Auto. Das denkt sich ein 56-Jähriger - und handelt sich mehrere Anzeigen ein.

Nachdem er zu tief ins Glas geschaut hatte, um Fahrrad fahren zu dürfen, kam ein 56-Jähriger auf die fatale Idee, eben das Auto zu nehmen.

Ein 56-Jähriger aus dem Raum Schwandorf kam am Donnerstagvormittag zur Polizeiinspektion in der Kreisstadt, um dort eine Anzeige zu erstatten. Dabei fiel dem zuständigen Beamten allerdings auf, dass der Mann nach Alkohol roch. Um festzustellen, ob überhaupt eine Vernehmung möglich ist, wurde ein Alkoholtest veranlasst. Das Ergebnis: knapp zwei Promille.

Doch damit nicht genug: Wie die Polizei mitteilt, gab der 56-Jährige den Beamten gegenüber an, wegen seiner Alkoholisierung nicht mit dem Auto, sondern extra mit dem Fahrrad gefahren zu sein. Doch diese Vorsichtsmaßnahme half nichts, da der Mann auch zu betrunken war, um noch mit dem Fahrrad fahren zu dürfen. Die Folge waren eine Blutentnahme und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Am Abend erlag der 56-Jährige dann anscheinend einem folgenschweren Trugschluss. Er dachte sich wohl, dass es besser ist, das Auto zu nehmen - wenn er schon nicht mit dem Fahrrad fahren darf.

Dumm für ihn: Er geriet in eine Polizeikontrolle. Dabei wurde ein noch höherer Wert als am Vormittag festgestellt. Er lag im Bereich von 2,5 Promille. Es folgten eine weitere Blutentnahme und noch ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Zusätzlich beleidigte der 56-Jährige die eingesetzten Beamten. Deswegen kommt ein weiteres Strafverfahren hinzu.

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