Schwandorf
31.03.2020 - 16:16 Uhr

Frühling kennt keine Krise

Corona hin, Krise her: Die Natur wacht auf. Wie diese Wildbiene.

Eine Wildbiene verlässt ihr Nest in der Erde. Es dürfte sich um eine Seidenbiene handeln, von denen es viele verschiedene Arten gibt. Bild: Hösamer
Eine Wildbiene verlässt ihr Nest in der Erde. Es dürfte sich um eine Seidenbiene handeln, von denen es viele verschiedene Arten gibt.

Corona hin, Krise her: Die Natur wacht auf. Wie diese Wildbiene. Manch Gartenbesitzer mag zurzeit meinen, ein Bienenschwarm sei unterwegs. Schwarmzeit der Honigbienen ist aber noch lange nicht. Was da dicht über dem Boden brummt, sind oft wilde Bienen. Sie bilden in der Regel keine Völker, aber durchaus Kolonien an geeigneten, trockenen und sonnigen Plätzchen. Vor allem die Männchen surren jetzt über den Boden, warten auf die Weibchen, die aus ihren Erdnestern auftauchen. Die Weibchen graben nach der Begattung tiefe Röhren, in die sie ihre Eier legen und dann fleißig Nektar und Pollen als Futter für die Larven packen. Die Seidenbienen kleiden ihre Brutröhren mittels eines Sekrets "seidig" aus - daher der deutsche Name. Die Immen sind sehr friedlich.

 
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